In dem Youtube Channel PBS Space Time mit derzeit knapp 150 Videos erfahrt ihr eine ganze Menge aus theoretischen und praktischen Bereichen der Astrophysik und dem Weltraum. Fakten, aktuelle Erkenntnisse von der Erde und viel Wissen sowie Theorien zu Themen aus dem nahen und fernen Universum werden hier so einfach wie möglich vom aktuellen Host der Show Matt O’Dowd erklärt.

Beispielsweise die generelle Funktionsweise, Möglichkeiten und Probleme einer von Menschen gebauten Dyson-Sphäre:

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windows-10-game-mode-teaserMit dem Windows 10 Creators Update veröffentlichte Microsoft den „Game Mode“. Es wird gemunkelt, dass der Modus Spiele generell schneller macht, ganz so einfach ist es natürlich nicht. Ich möchte kurz zusammenfassen, was der Modus bewirkt und was nicht.

Was macht der Game Mode?

Der Game Mode ist primär in der Lage, die zwei folgenden Punkte zu optimieren:

  • Die Verteilung/Priorität der CPU- und GPU-Ressourcen werden für das vordergründig laufende Spiel maximiert. Hintergrundanwendungen werden dadurch degradiert, aber bewusst nicht komplett geblockt.
  • CPU Kerne werden strikter aufgeteilt. Statt ein Spiel UND das System auf alle Kerne zu verteilen, bekommt das Spiel nicht alle aber dafür 100% dedizierte Kerne zugewiesen, das System bekommt die restlichen Kerne ebenfalls vollständig. Das Spiel sowie Prozesse des System sind somit separierter und unabhängiger.

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Windows optimiert die Verarbeitung der Prozesse und Zuteilung von Ressourcen auf Softwareebene und priorisiert das Spiel. Die typischen Hintergrundprozesse (Antivirenscans, Sync-/Backup-/Datenprozesse, Video Encoding, Streaming usw.) werden mit weniger Ressourcen bedient und laufen damit langsamer.

Und das heißt jetzt?

Ein Szenario skizziert: Statt einem Spiel mit 4 weiteren Hintergrundprozessen jeweils 20% Ressourcen zuzuweisen, alles gleichmäßig auf 4 Prozessorkerne verteilt, bekommt das Spiel im Game Mode nun beispielsweise 80% und 3 volle Kerne, die 4 anderen Prozesse jeweils nur 5% auf dem vierten Kern. Heißt im Umkehrschluss, dass ein Spiel ohne Hintergrundprozesse auch bereits 100% Leistung bekommt und nicht von den Änderungen profitieren wird.
Somit ist der Game Mode vor allem dann geeignet, wenn viele oder größere Hintergrundprozesse das Spiel stören könnten und es unterschiedliche Lasten zu priorisieren gibt. Die positiven Auswirkungen zeigen sich dann durch wesentlich bessere minimale FPS, etwas bessere durchschnittliche oder maximale FPS und der Langzeitstabilität. Tests, die das gut zeigen, findet ihr beispielsweise auf hier auf pcworld.com (Ergebnisbilder folgend) oder rockpapershotgun.com. Folgend zwei Bilder von Ersterem Link, links ohne Hintergrundbelastung, rechts die Wirkung des Game Mode eines Systems mit Hintergrundlast:
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Heißt also einfach alle Programme offen lassen, Game Mode anschalten und alles schön? Ja und nein. Es stört vielleicht nicht weiter, wenn der wöchentliche Antivirenscan oder das wöchentliche Datenbackup auf die andere Festplatte doppelt so viel Zeit beanspruchen – die Tasks können nun beruhigt offen gelassen werden. Wichtige Programme könnten jedoch empfindlich gestört werden und ihre Arbeit nicht mehr wie benötigt verrichten, OBS Streaming als Beispiel genannt. Wählt eure laufenden Prozesse also weiterhin sorgfältig und testet auf Sideeffects bei kritischeren Programmen.
Leider gibt es noch keine Filterfunktionen, um einzelne Apps von der Optimierung auszuschließen, hier kann Microsoft sicher noch ausbessern.

Wie wird der Game Mode aktiviert?

Die meisten der Universal Windows Platform (UWP) und Win32 Spiele werden unterstützt, wobei es natürlicht immer Ausnahmen oder Probleme bei einzelnen Titeln geben kann. Bei unterstützten Titeln erscheint nach Drücken der Tastenkombination Win+G die Spieleleiste, in der ihr in den Einstellungen den Game Mode aktivieren könnt. Weitere Einstellungen bzw. die benötigte Tastenkombination (sollte Win+G nicht funktionieren) finden sich in den Windows Einstellungen -> Spiele.
windows-10-game-mode-bannerwindows-10-game-mode-options

Mittlerweile fast Youtube Grannys: Corridor Digital, ein kleines Team junger Filmemacher, Videoexperten und Special-Effects-Junkies. Über 100 Videos zu verschiedensten Themen zeigen, dass die Jungs etwas von ihrem Handwerk verstehen, sind fast immer weniger als 10 Minuten lang und eine gute Unterhaltung. Die Themen sind meist im Bereich Action, Sci-Fi oder Games aber auf jeden Fall immer fantasievoll.

Shock Troopers:

Dubstep Guns:

The 10 DEADLIEST Special Ops Tactics!:

Alle bisherigen Schnell geschaut Folgen

Alle bisherigen Folgen

Ich bin grundsätzlich ein überzeugter Nutzer der Google Suite, inklusive Mails und Kalender. Der Google Kalender bietet zum Benachrichtigen von anstehenden Terminen zwei Möglichkeiten: E-Mail oder „Benachrichtigung“. E-Mail ist klar und die „Benachrichtigung“ ist quasi ein Pop-Up innerhalb des Google Kalender Browsertabs:
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Das ist schön und gut aber nur wenig hilfreich. Das Popup drängt sich nicht in den Vordergrund und ist somit nur sichtbar, wenn der Kalender Tab geöffnet wird. Echte Benachrichtigungen sehen anders aus.

google-kalender-notification-mit-gmail-notifier-pro-accountsHier kommt GMail Notifier Pro (geht auch kostenlos) ins Spiel. Dieses Programm ermöglicht eine recht umfangreiche Verwaltung verschiedenster Mail-, Kalender- und Social Network Anbieter, natürlich auch Google Kalender. Bei Google Kalender authorisieren und schon werden die Kalendereinträge des Google Accounts synchronisiert. Bis zu zwei Accounts kann GMail Notifier kostenlos hinzufügen, bevor die Pro Variante notwendig wird.

GMail Notifier ermöglicht zu anstehenden Terminen Desktopbenachrichtigungen on top, zeigt auch mehrere aktuelle oder kürzlich vergangene Termine an, erlaubt Snooze für eine „Wiedervorlage“ der Benachrichtigung und den Termin zu öffnen. Es erinnert also an das Outlook Termin-Popup.
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Ich finde die Software hat hier mehr Möglichkeiten und ist auffälliger; also einen Blick Wert, wenn das Popup von Google Kalender nicht ausreicht.

Update: Mit dem neuen Google Kalender Design wurde auch die „Desktopbenachrichtigung“ integriert, welche die Popups mit Sound und global erzeugt, always on top. Das ist besser, jedoch kann das Terminmanagement noch etwas weiter ausgebaut werden.
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Kurz gesagt:
google-bildersuche-direktlink-button-wiederherstellen-doneGoogle hat vor wenigen Tagen die Bildersuche überarbeitet und dabei vor allem eine größere Änderung vorgenommen: Der bisher existierende „Bild ansehen“ Button wurde entfernt, der direkt das gefundene Bild aufrufen konnte. Jetzt muss der Suchende über „Besuchen“ auf die Webseite gehen und das Bild selbst suchen und die Bild-URL kopieren. Das hat Vorteile für Bild(rechte)inhaber und die Fairness, jedoch Nachteile für die Usability und unerfahrene Benutzer. Hintergrund ist die Einigung mit Getty Images in einem Rechtsstreit.
Die Einschätzung, ob man das jetzt so lässt, obliegt jedem selbst.

(Chrome) Bessere Empfehlung:
Ich habe soeben eine neue Extension namens „Make Google Images Great Again“ (Chrome) gefunden, dass nicht nur den „Bild ansehen“ Button wiederherstellt, sondern auch ein „Ähnliche Bilder“ Button ergänzt. Somit lassen sich leicht identische oder ähnliche Bilder mit der Google Bilderssuche finden:
google-bildersuche-direktlink-button-wiederherstellen-neu

(Chrome+FF+GM) Alte Empfehlung:
Wer jedoch den „Bild ansehen“ Button wiederhaben möchte, kann dank des Github Projekts „Make Google Image Search Great Again!“ einfach die folgenden Browser Plugins installieren:
Google Search „View Image“ Button für Google Chrome
Google Search „View Image“ Button für Mozilla Firefox
Greasemonkey/Tampermonkey Skript
Und schon ist alles wieder wie früher.

Download section
Da es zu erwarten ist, dass diese Erweiterungen auch irgendwann aus den Stores entfernt werden, habe ich sie vorsichtshalber auf meinem Server abgelegt:
MakeGoogleImagesGreatAgain_0.2.0.crx (Version 0.2.0, 28.02.2018)
„View Image“ Button als .crx Chrome Extension (Version 1.3, 23.02.2018)
„View Image“ Button als .xpi Firefox Add-On (Version 1.3, 23.02.2018)
„View Image“ Button als .js Greasemonkey/Tampermonkey Skript (Version 1.3, 23.02.2018)

Digitale Kunst/Bildbearbeitung hat sich im Laufe der Zeit schon etwas verändert… was damals noch beeindruckende digitale Bildmanipulation mit Peter Lustig war…

… wird heute bestenfalls mit einem nostalgischen Lächeln geehrt – von Personen über einem gewissen Alter zumindest.

In den letzten zwei Jahrzenten ist die Spanne der Möglichkeiten unendlich größer geworden, auch dank Technik und Tools wie Photoshop. Welten erschaffen in Minuten, egal wie verrückt und surreal. Und nein, ich rede jetzt nicht vom bekannten Model-Pizza-Retouching Video, sondern von etwas mehr Kunst und Qualität.

Zum Beispiel Photoshop Speed Art von Alex Koshelkov, der seine meist recht extremen Photoshop Szenerien größtenteils aus echten Fototeilen zusammensetzt und somit einen gruselig realen Touch mit reinbringt:
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1und1 Webhosting

In meinem Blog kann man es an vielen Posts erkennen: Ich bin eigentlich Fan vom Webhoster All-Inklusive und dort seit über einem Jahrzehnt sehr zufrieden. Man muss aber dazusagen, dass sich an den Features, dem Design, dem Backend und auch allgemein wenig verändert hat – All-Inklusive fährt wohl das „never change a running system“ Prinzip. In der heutigen Zeit, in der Konkurrenz in Massen aus dem Boden sprießt und binnen kürzester Zeit stark aufblühen kann, ein riskantes Unterfangen.
Vor All-Inklusive hatte ich auch mal ein 1und1 Webspace, damals (so um 2009 rum) noch für ganz statische HTML Seiten, fancy erstellt mit Microsoft Frontpage … das waren Zeiten 😀 Das 1und1 Webhosting war damals schon recht funktional und modern vom Design her:
1und1 Webhosting 1und1-webhosting-test-2018-history-2009
Damals waren Stabilität und Support allerdings mein Grund zu wechseln. Ich wollte mal schauen, was 1und1 in der Zeit so gemacht hat, wie sich das Webhosting dort entwickelt hat und wie es meinen aktuellen Needs entsprechen würde.

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