Ich erinnere mich noch an das vor langer Zeit präsentierte 26 Gigapixel Halbpanorama von Paris. Das war schon gigantisch, wie weit man zoomen konnte und trotzdem noch ein scharfes Bild vor sich hatte. Tja, fuck that.
320 Gigapixel! Das ist neue Fototechnik! Ein London Panorama mit insgesamt 320 Gigapixel. Das heißt ich kann den Text lesen, den eine Frau dutzende Kilometer entfernt, in ihr Handy tippt… zumindest fast 😀
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Das ist schon sexy moderne Fototechnik. Auch nett ist das skyhigh Panorama von der Spitze des Burj Khalifa über Dubai. Der Zoom rockt hier nicht so aber die Aussicht ist schon gewaltig.
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via, via

Bis vor Kurzem habe ich noch FastStone Capture als mein Windows Screenshot Utility genutzt. Die Software wurde irgendwann kostenpflichtig und ich blieb dann auf der letzten kostenlosen Version des Programms sitzen.
Letztens las ich auf lifehacker von einer angeblich guten Screenshot Freeware: PicPick!

Ich habe die Software mittlerweile auf all meinen Computern installiert und bin wirklich überzeugt; die Software kann alles, was man von einem Screenshot Utility erwartet!

Übersichtliche Oberfäche in modernem Design:

Oberfläche, Nutzung und Dialoge an das bekannte Office Ribbon angelehnt:

Komplexer Bildeditor mit vielen Funktionen, Formen, Effekten, guter Handhabung, einfach top:

Vielen Einstellungsmöglichkeiten, u.A. automatischer FTP Server Upload und wichtige Shotcuts:

Wer also eine solche Freeware sucht, mit seiner aktuellen Software nicht so zufrieden ist oder einfach den King der Screenshots testen möchte: PicPick ist euer Kandidat!

JPG Illuminator ist ein kleines Tool mit dem sich schnell und mit nur wenigen Handgriffen Fotos überarbeiten lassen.
Das Programm legt dabei besonderen Fokus auf die Korrektur von Licht- und Farbfehlern.

Vorgestern wurde das Tool bei Softwareload als Download-Tipp des Tages angezeigt und ich wurde neugierig.
Nach einem kurzen Test bin ich doch sehr überrascht, wie einfach und erfolgreich ich mit diesem Tool ein Bild verschönerte.

JPG Illuminator kommt als 5MB großes .zip Archiv und ist nach dem Entpacken schon einsatzbereit. Keine Installation, also portable ohne Umwege.
Die GUI wurde möglichst zusammengequetscht und macht auf den ersten Blick einen unübersichtlichen aber professionellen Eindruck. Wenige Minuten später hat man alle Tools und Funktionen überblickt und die fehlende Übersicht weicht einem gewissen Charme. Denn hier wurden viele komplizierte Licht- und Farbsteuerungselemente auf möglichst kleinem Raum untergebracht. Das ermöglicht die Nutzung aller Tools auch auf kleinen Laptopbildschirmen, was die portable Funktion erneut hervorhebt.

Die übernommenen Einstellungen jedes Bildes werden in einer extra .jif Datei gespeichert. So ist es möglich verschiedene Presets bereitzuhalten, die Einstellungen eines anderen Bildes zu laden oder eine Standardeinstellung zu definieren. Äußerst praktisch.

Wer mit den „Auto-Korrekturen“ etlicher Bildbearbeitungsprogrammen nicht zufrieden ist oder sogar durch einen kostenlosen Ersatz für die Tiefen/Lichter-Funktion von Photoshop sucht ist mit JPG Illuminator bestens beraten!

Noch ein schnelles Beispiel, vorher und nachher:

In 2 Minuten zu einem besseren Bild.
Seit Juli ist es direkt in den Picasa Webalben möglich, hochgeladene Fotos online zu überarbeiten. Dazu wurde ein „Bearbeiten“ Button in die Fotoansicht integriert, der in einem Popup den Webdienst Picnik startet. Picnik ist ebenfalls ein von Google geführter Dienst, März 2010 übernahm der Konzern den Namen.
Mit Picnik lassen sich Bilder sehr einfach und schnell überarbeiten, alles online. Der Service wird mittlerweile in viele andere Internetseiten integriert.


Nach einem Klick auf Bearbeiten bei einem Picasa Bild zeigt sich das kinderleichte Interface des Editors.
Die Funktionen AutoKorrektur (warum wird Korrektur bei einem zusammenhängendem Wort groß geschrieben? xD), Drehen, Zuschneiden, Größe ändern, Belichtung, Farben, Schärfe und Rote Augen ermöglichen das Grundlegende der Bildbearbeitung. Dabei setzt Google wie immer auf Benutzerfreundlichkeit und Einfachheit.
Jede Funktion kann noch leicht angepasst werden. Dafür muss man von der Materie nicht viel Ahnung haben. Nur die Tonwertkurve bei den erweiterten Belichtungseinstellungen könnte einige fragende Gesichter hervorrufen.
Aber das macht nichts denn zu jeder Funktion gibt es einen kleinen Hilfetext mit den wichtigsten Informationen. Die Hilfe lässt sich auch per Klick auf das Fragezeichensymbol neben der Funktion aufrufen.

Ich habe so ziemlich jedes meiner Picasa Bilder mit Picnik bearbeitet und finde, dass Photoshop bei diesem Resultat-Zeitaufwand-Verhältnis echt zu kämpfen hat (ohne Aktionen ;). In 2 Minuten zu einem besseren Bild, besser lässt es sich nicht umschreiben.

Habt ihr Picnik schonmal benutzt? Was meint ihr? Ich finde am besten und schnellsten ist man mit der Kombination Tiefen/Lichter bei Photoshop und danach Farben und Schärfen bei Picnik. Das dauert 3 Minuten und optimiert jedes Bild.

Ein Klebestreifen in Photoshop ist so simpel, dass ich mich letztens mal ohne Tutorials daran gemacht habe, einen eigenen Marke Self-Made zu erstellen. Ein Beispiel könnt ihr auf meiner Twitterpage begutachten.

So würde ich es empfehlen:

Zuerst erstellt ihr mit dem rechteckigen Auswahlwerkzeug ein Rechteck. Es sollte die typische Klebestreifenform aufweisen.
Füllt es mit der Farbe Weiß. Legt eine andersfarbige/bunte Ebene unter euer Klebestreifen in spe.

Setzt die Transparenz der Klebestreifenebene auf 50%, je nach Geschmack +- 10%.

Öffnet die Fülloptionen der Klebestreifenebene und aktiviert Schlagschatten mit folgenden Werten:
Farbe: Schwarz Normal
Deckkraft: 70%
Winkel: 110° (je nach Motiv und Lichteinfall könnt ihr hier frei wählen)
Distanz, Überfüllen: 0
Größe: 2px

Nun noch die Verlaufsüberlagerung. Zieht euch dafür meine Verlaufsvorlage: Klebestreifen.grd (Speicher Unter) In der Verlaufsüberlagerung, öffnet das Vorlagenmenü und klickt auf „Laden…“, sucht meine .grd Datei und bestätigt den Vorgang. 1 neuer Verlauf sollte ganz hinten dazugekommen sein. Nutzt diesen mit folgenden Einstellungen:
Methode: Normal
Deckkraft: 100%
Stil: Linear [X] An Ebene ausrichten
Winkel: 15°
Skalierung: 80%

Fertig, bestätigt die Fülloptionen mit [OK]
Dreht das Rechteck ein wenig, um es authentischer Wirken zu lassen, Richtung und Grad der Drehung ist abhängig von dem Objekt, was ihr „kleben“ wollt und worauf.

Der letzte Schritt erfordert jetzt etwas mehr Fingerspitzenfegühl:
Erstellt eine Ebenenmaske auf der Klebestreifenebene (Ebene anklicken und dann in der Ebenenübersicht unten das 3. Symbol von links) und wählt diese aus. Zoomt ran, und zwar so richtig.
Mit dem Pinselwerkzeug und den Einstellungen
Farbe: Schwarz
Modus: Normal
Durchmesser: 1px
Kantenunschärfe: 60%
Deckkraft: 60%

könnt ihr nun Teile des Klebestreifens wegtricksen. Nutzt die Technik für die 2 Seitenränder, um den Abriss-Look zu erstellen. Das Gleiche etwas sparsamer an der oberen und unteren Kante.
Stellt jetzt die Deckkraft auf 15% und zaubert etwas Used-Look, in dem ihr im Klebestreifen einzelne Pixel anklickt. Variiert die Stärke des Used-Look je nach Motiv, in meinem nächsten Bild ist das Klebestreifen schon ziemlich stark „used“ 😉
Das Resultat könnte gezoomt etwa so aussehen:

Rauszoomen, Objekt druntergepackt, das wars, well done!
Tipp: Zusammen mit diesem Polaroid Tutorial echt unschlagbar.

Ich möchte euch mal kurz von einem Programm berichten, mit dem ich bereits etwas Erfahrung gewinnen konnte: MAGIX Video deluxe 16 Plus. Mit einer älteren Version von Video deluxe habe ich bereits einige Monate gearbeitet und einen 90 Minuten (Geburtstags)Film erstellt. Aus Überzeugung kann ich eine Empfehlung für Videoschnittfreunde aussprechen. Das Programm bietet recht professionelle Videobearbeitung für einem kleinen Preis. Werfen wir mal einen kurzen Blick drauf:

In der Übersicht ist es ähnlich aufgebaut wie andere Videoeditoren. Die Hauptelemente sind das Vorschaufenster oben links, der Objektexplorer mit einer Dateiübersicht, Blenden, Titeln und Effekten oben rechts und die Timeline des aktuellen Projekts unten. Alternative Ansichten, zum Beispiel bei der Timeline, gibt es natürlich auch. So kann man statt der Timeline einen Storyboard Modus oder eine Szenenansicht einstellen. Auch die einzelnen Bereiche lassen sich beliebig im Fenster verschieben und vergrößern/verkleiner.

Das Vorschaufenster zeigt entweder die Videoausgabe des aktuellen Projekts, also die Stelle des Films, an der der Cursor gerade steht. Oder aber sie arbeitet mit dem Objektexplorer (oben rechts) zusammen. Denn für jede Blende, jeden Titel und jeden Effekt gibt es eine Vorschau, die beim Klick vorgespielt wird. Bei Blenden und Effekten ist das visuell, Sounddateien werden beim Klick abgespielt und ein einfacher Player wird gezeigt:

Es gibt laut Herstellerseite 1500 Spezialeffekte, Titel, Blenden, Vorlagen und mehr Zubehör, mit dem sich jeder Film einzigartig aufpeppen lässt. Zudem kann man über das Programm auf Internetmedien, MAGIX Downloads und andere Features zugreifen, um die Palette noch zu erweitern. Bei der Auswahl ist aber nicht nur die Quantität beeindrucken, jedes einzelne Element bringt auch Qualität mit sich.
Hier die Kategorien mal eben in der Übersicht:

Import:

Blenden:

Titel:

Effekte:

Die Tools für den sekündlichen Einsatz sind gut sortiert und lassen sich komplett über Shortcuts steuern. Das spart viel Zeit und optimiert die Arbeit mit den Spuren.

Mit dem Programm hat man eine sehr starke Grundlage für den Filmschnitt. Jetzt fehlt nur noch Zeit und Übung, dann kann nicht mehr viel schiefgehen.

Mehr zum Thema Videobearbeitung mit MAGIX Video deluxe. Der Preis ist jedenfalls TOP wenn man in der Richtung arbeitet oder einsteigen möchte.