Amazon hat schon lange eine Größe erreicht, die sich ohne Hilfe schwer überblicken lässt. Dutzende Anbieter für ein Produkt, ständig wechselnde Preise, neu vs. gebraucht, ständig wechselnde Angebote praktisch im Minutentakt. 400 Seiten voller reduzierter Artikel – keine Suchfunktion, nur unflexible vordefinierte Filter, keine große Hilfe. Amazon möchte nicht, dass wir die preislich günstigen Angebote nach dem durchsuchen, was wir gerade brauchen?
Der Amazon Assistent ist ebenfalls ein Lacher; eine Nullnummer, mit praktisch keinen sinnvollen Funktionen. Einzig ein Einstiegstor für Amazon, das auch noch euer Surfverhalten beobachten und auswerten muss, um zu funktionieren.

Aber nicht verzagen! Es gibt Hilfe, mit der man auf Amazon richtig clever shoppen kann. Angebote durchsuchen, Preise überwachen, Benachrichtigungen und eine Menge an Daten zu jedem Produkt. keepa.com ist ein Anbieter für besagte Funktionen rund um Amazon. Auf der Webseite können alle Deals mit flexiblen Filtern, Kategorien und Suchfunktion durchsucht werden – praktisch, wenn der Einkauf sofort oder sehr zeitnah erfolgen soll. Einfach mal stöbern und mit den Filtern spielen:
amazon-deals-preise-überwachen-clever-shoppen-mit-keepa.com-deals-search

Ist der Wunsch etwas konkreter und mehr Zeit vorhanden, empfiehlt sich die Preisbeobachtung mit Benachrichtigung. Auch hier kann der Weg über keepa.com erfolgen, wobei ich hier direkt die Browser-Erweiterung empfehle. Diese baut alle wichtigen Keepa Funktionen direkt in die Amazon Seite ein. Als Vorbereitung dienen der Preisgraph und der „Data“ Tab. All die Informationen können helfen, zu bestimmen, welcher Preisabfall zeitnah geschehen könnte und welcher Preis dabei mindestens erreicht wird:
amazon-deals-preise-überwachen-clever-shoppen-mit-keepa.com-graph

Nun kann mit diesen Informationen sehr einfach ein Preisalarm gesetzt werden. Dies geht entweder als Gast, ohne Account – die Einstellungen sind dann lokal nur für den PC und bis zum nächsten Cache-Clean. Oder man registriert sich bei Keepa, ist ja kein großer Deal (:D sorry, der musste sein)… Anschließend können für diesen Preisalarm unterschiedlichste Benachrichtigungen gesetzt werden:
amazon-deals-preise-überwachen-clever-shoppen-mit-keepa.com-trackamazon-deals-preise-überwachen-clever-shoppen-mit-keepa.com-notifications

Wem das nicht reicht, es gibt auch noch einen Facebook Chat Bot, der auf Wunsch Preisinformationen und Angebote vorbeischickt, Produktfinder und Top-Listen. Praktischerweise lassen sich auch ganze Amazon Wunschlisten importieren und direkt mit Preisalarmen versehen. Für neueste Updates und Tricks kann ein Blick in die Community nicht schaden. All das wird möglich dadurch, dass Keepa über 460.000.000 Produkte auf 12 Amazon-Länder-Seiten durchsucht… irre! Auf Anfrage lässt sich diese gewaltige Datenbank über eine API anzapfen und verarbeiten.

Beeindrucken, Lesezeichen, ab jetzt cleverer Amazon shoppen!

Kurz gesagt:
google-bildersuche-direktlink-button-wiederherstellen-doneGoogle hat vor wenigen Tagen die Bildersuche überarbeitet und dabei vor allem eine größere Änderung vorgenommen: Der bisher existierende „Bild ansehen“ Button wurde entfernt, der direkt das gefundene Bild aufrufen konnte. Jetzt muss der Suchende über „Besuchen“ auf die Webseite gehen und das Bild selbst suchen und die Bild-URL kopieren. Das hat Vorteile für Bild(rechte)inhaber und die Fairness, jedoch Nachteile für die Usability und unerfahrene Benutzer. Hintergrund ist die Einigung mit Getty Images in einem Rechtsstreit.
Die Einschätzung, ob man das jetzt so lässt, obliegt jedem selbst.

(Chrome) Bessere Empfehlung:
Ich habe soeben eine neue Extension namens „Make Google Images Great Again“ (Chrome) gefunden, dass nicht nur den „Bild ansehen“ Button wiederherstellt, sondern auch ein „Ähnliche Bilder“ Button ergänzt. Somit lassen sich leicht identische oder ähnliche Bilder mit der Google Bilderssuche finden:
google-bildersuche-direktlink-button-wiederherstellen-neu

(Chrome+FF+GM) Alte Empfehlung:
Wer jedoch den „Bild ansehen“ Button wiederhaben möchte, kann dank des Github Projekts „Make Google Image Search Great Again!“ einfach die folgenden Browser Plugins installieren:
Google Search „View Image“ Button für Google Chrome
Google Search „View Image“ Button für Mozilla Firefox
Greasemonkey/Tampermonkey Skript
Und schon ist alles wieder wie früher.

Download section
Da es zu erwarten ist, dass diese Erweiterungen auch irgendwann aus den Stores entfernt werden, habe ich sie vorsichtshalber auf meinem Server abgelegt:
MakeGoogleImagesGreatAgain_0.2.0.crx (Version 0.2.0, 28.02.2018)
„View Image“ Button als .crx Chrome Extension (Version 1.3, 23.02.2018)
„View Image“ Button als .xpi Firefox Add-On (Version 1.3, 23.02.2018)
„View Image“ Button als .js Greasemonkey/Tampermonkey Skript (Version 1.3, 23.02.2018)

1und1 Webhosting

In meinem Blog kann man es an vielen Posts erkennen: Ich bin eigentlich Fan vom Webhoster All-Inklusive und dort seit über einem Jahrzehnt sehr zufrieden. Man muss aber dazusagen, dass sich an den Features, dem Design, dem Backend und auch allgemein wenig verändert hat – All-Inklusive fährt wohl das „never change a running system“ Prinzip. In der heutigen Zeit, in der Konkurrenz in Massen aus dem Boden sprießt und binnen kürzester Zeit stark aufblühen kann, ein riskantes Unterfangen.
Vor All-Inklusive hatte ich auch mal ein 1und1 Webspace, damals (so um 2009 rum) noch für ganz statische HTML Seiten, fancy erstellt mit Microsoft Frontpage … das waren Zeiten 😀 Das 1und1 Webhosting war damals schon recht funktional und modern vom Design her:
1und1 Webhosting 1und1-webhosting-test-2018-history-2009
Damals waren Stabilität und Support allerdings mein Grund zu wechseln. Ich wollte mal schauen, was 1und1 in der Zeit so gemacht hat, wie sich das Webhosting dort entwickelt hat und wie es meinen aktuellen Needs entsprechen würde.

Weiterlesen

In manchen Fällen kann es hilfreich sein, die Audiowiedergabe bestimmter Tabs oder Domains zu manuell oder auch automatisch zu blocken. Automatisch startende Werbung, unerwünschte Soundeffects oder Ähnliches. 3 Möglichkeiten möchte ich euch hier zeigen:

Manuell: Kontextmenüeintrag

chrome-audiowiedergabe-blocken-tab-kontexteintragDas ist kein Geheimnis: Chrome hat im Rechtsklick-Kontextmenü der Tabs die Möglichkeit, diese stummzuschalten:
Per Klick auf den Menüpunkt lässt sich zwischen Stummschalten und Audiowiedergabe wechseln.

Besser wäre es natürlich, wenn man dafür nicht zwei Klicks (Rechtsklick und Linksklick) sondern nur einen Klick bräuchte:

Manuell: One-Click Lösung

chrome-audiowiedergabe-blocken-tab-single-click-resultWenn Chrome in einem Tab Audio wiedergibt, wird dies durch ein kleines Lautsprechericon im Tab angezeigt:
Es ist auch möglich, per einfachen Linksklick auf dieses Icon den Tab stummzuschalten.
Dazu muss vorher allerdings eine Chrome-Einstellung aktiviert werden, die ihr über folgende „URL“ erhaltet:
chrome-audiowiedergabe-blocken-tab-single-clickchrome://flags/#enable-tab-audio-muting
(Ihr müsst die URL kopieren und selbstständig in eure Adressleiste einfügen)

Nun möchte man vielleicht nicht nur einen Tab muten, oder es nicht immer manuell per Klick machen, sondern eine ganze Domain generell und automatisch stummschalten.

Automatisch: Alle Tabs einer Domain stummschalten

chrome-audiowiedergabe-blocken-domain-settingGanz neu, mit Chrome Version 62, kommt eine Einstellung namens „Sound content setting“, welche die Steuerung von Audiowiedergabe auf Domainebene ermöglicht. Nach dem Aktivieren der Funktion und einem Chrome Neustart, könnt ihr im Protokoll-Infobutton (links von der Adresszeile) nun „Ton“ aktivieren oder deaktivieren.
Einmal z.B. auf Youtube eingestellt, sind alle Tabs, auch zukünftige, stummgeschaltet.
Folgende Einstellung muss dafür aktiviert werden:
chrome://flags/#sound-content-setting
Bitte den Text in die Adresszeile kopieren. Wenn dann die Einstellung nicht direkt hervorgehoben wird, prüft bitte, ob ihr Chrome 62 installiert habt.

Offtopic: Chrome leise, restlicher Sound laut

Hängt nicht direkt mit Stummschalten zusammen aber ich höre öfter, dass manche diese System-Funktion noch nicht kennen:
Windows ermöglicht über einen Lautstärkemixer, die Lautstärke einzelner Programme getrennt voneinander zu verstellen:
chrome-audiowiedergabe-blocken-windows-mixer
Ihr findet diesen z.B. bei Windows 10 über das Kontextmenü eures System-Lautstärke-Icons -> „Lautstärkemixer öffnen“. Hier könnt ihr zum Beispiel Chrome insgesamt etwas leiser schrauben, Systemsounds runter, das Softphone aber auf Maximum. Das kann in manchen Situationen sehr hilfreich sein.

Kennt ihr das nicht auch: Im Chrome 15 Tabs offen und der Arbeitsspeicher meckert? Chrome als Grundprozess braucht RAM, jede Erweiterung und jeder Tab ebenfalls. So sind 2-5GB RAM-Verbrauch für Chrome keine Seltenheit bei Power-Usern.

The Great Suspender (nur für Chrome) hilft aus! Die Chrome Erweiterung kann die Speicherbelastung selten benutzter Tabs zu verringern und somit die Performance von Chrome sowie dem PC signifikant steigern. Dafür friert die Erweiterung unbenutzte Tabs ein – also wenn ein Tab eine gewisse Zeit (wählbar sind 20 Sekunden bis 3 Tage) nicht aufgerufen wurde. Die Tabs werden reaktiviert, wenn sie wieder aufgerufen werden, entweder automatisch beim Aufruf oder per Klick.
chrome-the-great-suspender-friert-tabs-ein-freeze-freeze

Solange der Tab eingefroren ist, wird von ihm kein Arbeitsspeicher und keine CPU Leistung benötigt und man kann sich wieder auf die Tabs konzentrieren, die gerade wichtig sind. Die Extension achtet auf Wunsch auch auf spezielle Tabs, die beispielsweise Formulare, Videos/Audios enthalten oder ob das Hostgerät gerade ohne Internet oder auf Akku läuft. So kann der Freeze in ungünstigen Situationen verhindert werden.
chrome-the-great-suspender-friert-tabs-ein-freeze-settings-optionen

Eingefrorene Tabs sind daran zu erkennen, dass Schrift und Favicon leicht ausgegraut sind. Die Tabs sind aber immernoch in der Tableiste vorhanden. Somit könnt ihr beispielsweise eine gewohnte Ordnung beibehalten und seht direkt, welche Tabs ihr offent habt, wenn auch inaktiv. Wenn ihr lieber inaktive Tabs komplett aus der Tableiste entfernen wollt, um wirklich „aufzuräumen“, empfiehlt euch Manox aus den Kommentaren eher Tab Wrangler. Dort werden Tabs entfernt und stehen euch per Klick auf das Extension-Symbol als einfache Textliste wieder zur Verfügung.
chrome-the-great-suspender-more-tabs

Ich habe die Extension auf jeden Fall schon lieben gelernt, da mein Arbeits-PC, der sonst immer über 88% RAM rumkriecht, dank eingefrorener Tabs wieder 65-75% RAM-Auslastung zeigt und spürpar schneller geworden ist.
Multitasking soll eh nur ein Mythos sein… 😉

Mein Umzug sorgt gerade dafür, dass der Blog pausiert werden muss. Damit sich hier aber kein Staub legt, mal zwischendurch eine Kleinigkeit:

Chrome hat recht brauchbare Developer Tools verbaut, die sich mit F12 aufrufen lassen. Console, DOM, Netzwerk, vieles kann hier untersucht werden. Der Netzwerktab zeigt alle Anfragen beim Seitenaufruf sowie deren unterschiedliche Verarbeitungsphasen in übersichtlichen Farben:
chrome-developer-toolbar-always-on-tab-network-analyse
Weiterlesen

Die Frage wirkt erst seltsam, dann unlösbar, aber der Autor des Youtube Channels brainfaqk hat eine Annäherung probiert. Beide sind leider schon etwas älter, aber immernoch interessant.

Relativ neu dagegen, die Funktionsweise von Quantencomputern erklärt:

(Teil 1 von 2)

Wer wirklich in Daten und Fakten des Internets interessiert ist (Traffic, Geräte, Dienste uvm), findet in diesem Cisco Bericht „The Zettabyte Era — Trends and Analysis – Cisco“ eine Menge Wissen.

Alle bisherigen Schnell geschaut Folgen

Alle bisherigen Folgen