Es stimmt mich schon fast ein wenig traurig aber es war höchste Zeit…

…mein Blog bekommt ein Facelifting!

Seit 2009 gibt es den Blog nun, das ist schon eine Weile. Seither hat sich jedoch nicht soo viel getan, vom Inhalt abgesehen. Es hat seinen Zweck immer gut erfüllt.

HAT , Vergangenheit, wohlgemerkt. Mittlerweile kann ein (erster) Besuch auf der Seite schon überraschen, nicht nur im positiven Sinne, wenn man sich – wie ich – nicht über Jahre daran gewöhnt hat. Es wirkt dunkel, zu eng, überladen, oldschool.

Also, in die Hände gespuckt, angepackt, Zeit investiert … und …
Neues Design, neuer Name, neue Domain, neue Extras.
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Fehler

Folgender Fehler kann bei WordPress auftreten, vermutlich nur bei bestimmten Hostern, nachdem es installiert oder hosterübergreifend umgezogen wurde:
Das Bild zeigt den WordPress Dialog, bei dem FTP Verbindungsinformationen benötigt werden sowie den Fehler, dass diese nicht korrekt seien - egal, welche Daten man eingibt. Das liegt an fehlerhaften Besitzrechten nach der WordPress Installation auf einigen Hostern wie beispielsweise auch All-Inkl und Hosteurope.
Der Fehler erscheint vermutlich bei der Installation oder Aktualisierung von Plugins oder Themes.

Erklärung

Das Bild zeigt den WordPress Dialog, bei dem FTP Verbindungsinformationen benötigt werden. Das Phänomen tritt auf, wenn ihr WordPress von Hand auf euren FTP hochgeladen und danach die Installation ausgeführt habt. Dadurch ist das WordPress Core mit den Besitzerrechten eures FTP Nutzers, mit dem ihr die WordPress Dateien hochgeladen habt, versehen. Alle Tätigkeiten aus dem WordPress System heraus, also beispielweise das Installieren von Plugins über die WordPress „Plugins“ Oberfläche, werden jedoch server-intern von einem anderen Nutzer ausgeführt. Dieser Nutzer heißt je nach System oftmals PHP-User, www-User, www-data oder ähnlich. Nun fehlen dem Nutzer aber die Zugriffsrechte auf die entsprechenden Ordner.

Lösungen

Es gibt mehrere mögliche Lösungen:

1)
Gebt bei der WordPress Nachfrage die FTP-Nutzerdaten ein, mit denen ihr WordPress hochgeladen habt. Den Nutzer könnt ihr, falls ihr es nicht mehr genau wisst, vielleicht mit dem WebFTP-Tool eures Hosters auslesen:
Das Bild zeigt die Oberfläche eines WebFTP Programms mit markierten Besitzerinformationen eines Ordners
Im besten Falle führt WordPress danach alle Plugin Aktionen ohne Klagen aus und ihr hört nie wieder von dem Problem. Aber dann wärt ihr wahrscheinlich auch gar nicht hier gelandet.

2)
Mein zweiter Tipp ist eigentlich der langfristig sicherste: installiert WordPress nicht von Hand sondern über die 1-Click-Install-Methode eures Hosters. Praktisch jeder Webhoster bietet die Installation von bekannter Software auf seinem System an, WordPress ebenfalls. Dabei richtet der Hoster ein fertig installiertes und eingerichtetes System für euch ein, meistens mit nur wenigen Klicks. Dieses System hat definitiv keine Rechteprobleme, ist nun aber frisch installiert. Je nachdem, wie jung oder alt euer Blog ist, kostet es nun weniger oder mehr Aufwand, die Inhalte in das neu installierte System zu transferieren. Aber diese Lösung ist am sichersten und wird keine zukünftigen Probleme mehr machen, ich empfehle das also.
Export/Import: Der Export besteht im Grundlegenden aus 2 Typen: Daten (Beiträge, Kommentare usw), Plugins und Themes.
Daten: Benutzt entweder die WordPress eigene Export-Funktion unter „Werkzeuge -> Daten exportieren“ oder exportiert eure komplette WordPress Datenbank (SQL Export via phpMyAdmin). Diesen Export dann im neuen WordPress bzw. dessen Datenbank.
Plugins/Themes: Entweder ihr installiert im neuen WordPress die Komponenten von Hand (je nachdem wieviele es sind), oder ihr zieht euch direkt vom FTP die Ordner „plugins“ und „themes“ und überschreibt einfach diese Ordner in eurem neuen WordPress System.
Anschließend müsste der neue WordPress Blog die Plugins, Themes (die beide ggf. noch aktiviert werden müssen) und Daten enthalten.
Ich werde aber demnächst nochmal einen ausführlichen Beitrag über gute WordPress Backup Methoden schreiben und eine komplette Backup Lösung konzipieren.

3)
Tragt in eure .htaccess Datei in der Root eures WordPress Blogs (also direkt im obersten Ordner, beispielsweise „/blog/“) folgende Zeile ein:

AddHandler php5-cgi .php

Hintergrund: Link

4)
Ändert die Besitzrechte der Ordner plugins, upgrade und themes in den PHP-User eures Hosts. Nutzt dafür vom Hoster zur Verfügung gestellte Möglichkeiten der Besitzrechteveränderung, vermutlich in eurem Admin-Backend. Überprüft, dass die Ordner die FTP-Rechte 755 und Dateien 644 haben. Anschließend fügt ihr eurer wp-config.php noch eine Zeile hinzu:

define( 'FS_METHOD', 'direct' );

Diese Lösung ist vermutlich nur ein Pflaster für die Platzwunde – das hält nicht lang. Probiert lieber die vorherigen Lösungen, notfalls Lösung 2. Weitere Hinweise auf dieser, dieser oder dieser Seite.

Es wird mal wieder Zeit… lange ist es her… wie wäre es mit einem…

GEWINNSPIEL!!!

… Aber halt, STOPP! Was soll ich denn verschenken? Ich habe doch nichts. Und ich weiß nicht was ihr wollt.
Letzteres kann ich klären. Was wollt ihr denn so gewinnen können? Wenn ich das weiß, kann ich mich darum bemühen. Und sollten die Bemühungen fruchten, geht der Kram direkt an euch!

Also, let’s go. 3 Antworten dürft ihr auswählen.
(Bitte seid so fair und votet wirklich nur 1x, danke)

[yop_poll id=“2″]

Die Umfrage kommt übrigens von Yop Poll, ein auf den ersten Blick sehr gutes und umfangreiches Umfrage-Wordpress-Plugin.

Widgets können in einem WordPress Blog vielseitige Aufgaben übernehmen. Die Sidebar des Themes kann dank Widgets mit vielen Informationen und Features versehen werden. Manchmal ist es nötig ein Widget nur auf bestimmten (Unter-)Seiten zu zeigen.

Mit dem Widget Logic Plugin kann man die Anzeige von Widgets sehr flexibel steuern. Bei jedem Widget ist nun die Eingabe eines „Filters“ möglich. Zur Verfügung stehen sämtliche Conditional Tags von WordPress.

Möglich wäre z.B. auch is_single(array(8200,8189)), damit würde ich das Widget nur in meinen letzten 2 Posts anzeigen lassen (die Post ID steht beim Editieren in der URL: …&post=ID).

WordPress 3.3 ist draußen!
Ich habe direkt ein Blick drauf geworfen und halte meinen Daumen nach oben.

Die neue Oberfläche im Adminbereich wirkt minimalistisch. Hauptsächlich weil das linke Menü jetzt keine Untermenüpunkte mehr hat sondern per Mouseover bedient wird.

Why not. Befindet man sich in einem Menüpunkt (z.B. beim Schreiben eines neuen Posts) so ist aber die alte Ansicht wieder aktiv, also Menüpunkt mit den gewohnten Untermenüpunkten. Warum auch immer man hier nicht konsequent bleibt.

Die „Admin Bar“ wurde ebenfalls reduziert. Icons statt Worte, endlich zeitgemäß.

Leider verschwanden dadurch auch die eingebetteten Site Stats aus der Adminbar, die ich sehr praktisch fand. Aber das kommt sicher wieder.

Im Editor gibts jetzt nicht mehr 3 Upload Buttons für verschiedene Medien sondern 1 Upload Button für Alles. Dieser erkennt die hochgeladenen Dateien und bietet zudem Drag&Drop unterstützung. Sexy.

Der Upload an sich kommt mir erheblich performanter vor. Auch die starken Performanceeinbrüche im Editor mit dem neuen Chrome scheinen auch wieder behoben zu sein.
Leider verschwanden auch einige Plugin Buttons (z.B. für Youtube Videos) aus der HTML Ansicht, die kommen durch Updates hoffentlich wieder.

Grundsätzlich ein paar solide Neuigkeiten. Nur die Plugin Entwickler müssen wieder ran, einiges anpassen.

Mein Blog entstand Januar 2009 aus einem Hauptgrund: ich wollte Probleme, Anleitungen und Tricks&Tipps zu Themen niederschreiben, mit denen ich mich befasst habe. Hilfesuchende aus allen Teilen des Internets sollten in meinem Blog eine Lösung oder Herangehensweisen finden. Mit monatlich über 40.000 Besuchern, davon über 80% aus Suchmaschinen, habe ich das Ziel in meinen Augen erreicht.

Mein Haupttraffic kommt aus den Suchmaschinen. Gewollt.
Wie optimiert man den eigenen Blog für Suchmaschinen?

3 Wege bieten sich spontan an:

  • Plugins installieren, die automatisch oder mit deren Unterstützung Suchmaschinenoptimierung am Blog und jedem einzelnen Artikel durchgeführt werden.
  • Manuelles Coding in den tiefen von WordPress; Metatags, saubere Struktur, HTML5 Optimierung, Code säubern.
  • Professionelle Suchmaschinenoptimierung von externen Firmen oder Freelancern/Dienstleistern, die auf hohem Niveau in mehreren Schritten analysieren und optimieren.

Ich habe die beiden ersten Punkte angwandt, da kostenpflichtige Optimierungen für diesen No-Budget Blog für mich nicht möglich sind.

Meine Plugins für diese Zwecke sind:

  • All in One SEO Pack – optimiert mehrere Blogeigenschaften, Anzeigeformate der Artikellinks, ermöglicht das Setzen von Headers usw
  • Dagon Design Sitemap Generator – generiert eine konfigurierbare Sitemap mit allen Unterseiten, Kategorien und Artikeln (FYI: Sitemaps sind gut für SEO)
  • SEO Friendly Images – ergänzt Bilder um SEO relevante Informationen

Am Code habe ich nur grundlegend etwas gefummelt, META Tags aller Art und solche einfachen Dinge. Quellcode lesen wenn es euch interessiert.

Welche Methoden und Plugins nutzt ihr in eurem Blog für die SEO?