Die Frage wurde mir kürzlich gestellt und ich möchte einen kurzen Einblick in mein kleines Setup werfen, wie ich mein Android Smartphone, ein Xiaomi Redmi Note 4, gegen typische Probleme absichere.

Anti-Virus

Die meisten Gedanken beim Thema „Handy absichern“ gehen vermutlich immernoch Richtung Antivirus-Bemühungen. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass Android an sich ein sehr sicheres System ist, wenn es verantwortungsvoll genutzt wird. Grundlegende Sicherheitshinweise:
Apps nur aus dem Google Play Store installieren, Installation von Drittanbietern blocken, Geräteadministratoren regelmäßig prüfen, USB-Debugging deaktivieren, Gerätespeicher verschlüsseln, keine unsicheren Webseiten besuchen, vorsichtig bei Werbung sowie zu guten Werbeangeboten und jederzeit mit Sorgfalt, Achtsamkeit und etwas Skepsis handeln.
(Erfahrene Nutzer können nach eigenem Ermessen anders handeln.)

Nichtsdestotrotz kann eine zusätzliche Sicherheitsebene die potentiellen Gefahren noch weiter minimieren, dagegen ist nichts einzuwenden. Die Liste der möglichen Anbieter ist lang und wie schon seit jeher ist die Wahl des „richtigen“ Anbieters eine Art Glaubensfrage. Ich werde hier also nicht weiter „beraten“ sondern nur meine Wahl kurz zeigen: Sophos Mobile Security (Webseite, Play Store). Ich kenne Sophos aus meinem Arbeitskontext als guten Securityanbieter mit guten Content-Filtern und habe mir daher die kostenlose App installiert. Sie scannt meine installierten Apps, sowie neue App-Installationen und achtet beim Surfen auch auf gefährliche Inhalte. Weitere Features sind möglich, die ich jedoch nicht benutze, darunter App-Sperren, Anruf-Blocker, Anti-Diebstahl, Authenticator, Passwort-Safe und mehr.

Anti-Diebstahl

Ebenfalls wichtig und oftmals unterschätzt, denn diese Sicherheitsmaßnahme wird erst benötigt, wenn es schon zu spät ist: Das Handy irgendwo liegen lassen, gar gestohlen oder sonstiges unbefugter Zugriff hat stattgefunden.
Hier kommt Cerberus zum Zuge und verkörpert das Glück im Unglück. Tracking, Sperren, Löschen, Alarm, über 30 Funktionen stehen zur Verfügung und können es dem unerwünschten Nutzer echt schwer machen. Die Funktionen werden über ein Webinterface gesteuert und per Internet an die App auf dem Handy geschickt. Alternativ können auch SMS Befehle verschickt werden. Das Handy ist also unter Kontrolle, solange die SIM des Besitzers eingelegt oder irgendein Internetempfang aktiv ist. Nun kann ein Dieb natürlich die SIM wechseln – Cerberus sendet beim SIM Wechsel automatisch alle Informationen der neuen SIM an vorher definierte Kontakte, inklusive Standort.
Fehlerhafte Entsperrversuche werden ebenfalls inklusive Foto der Frontkamera an den Besitzer gemeldet, wenn aktiviert.

Hinweis: Für Cerberus auf Xiaomi Smartphones müssen 2, 3 Einstellungen angepasst werden, ich habe das in diesem Artikel zusammengefasst.

Anti-Datenverlust

Ich weiß, ein seltsames Synonym für „Backups„. Die Möglichkeiten sind hier recht abhängig vom Hersteller, den zu sichernden Daten, deinem Datenschutzempfinden und dem Root-Zustand des Geräts.

Meine generelle Vorgehensweise ist an eine „Taktik“ angelehnt: Ich lasse so viel es geht in die Cloud speichern. Android sichert automatisch viel in die Cloud – Kontakte, Notizen, Kalender, Systemeinstellungen, WLAN Passwörter und neuerdings auch App-Daten. Google Fotos schickt jedes neue Foto in die Wolke. In allen Apps aktiviere ich wenn möglich diese Art von Datensicherung.

Lokale Sicherungen mit Root Zugriff eröffnen eine breite Palette von Tools und Apps wie beispielsweise Titanium Backup. Ich habe bisher nur einmal gerootet und Android wenige Monate später neu installiert. Seitdem lasse ich die Finger davon. 

Das Sichern von App-Daten war bis vor einigen Monaten nur recht umständlich mit Helium möglich. Mittlerweile kann das Android aber auch selbst, in den „Sichern & Wiederherstellen“ Einstellungen werden neben 17 Systemeigenschaften jetzt auch App-Daten-Backups angeboten. Alle Apps oder bestimmte Apps lassen sich hier sichern.

Alle Handyhersteller (die ich bisher gesehen habe) haben auch ein eigenes Backup-Tool. Oftmals sind die Backups in einem eigenen Format, teilweise auch mit Backup in die Cloud. Schaut euch einfach mal um, es ist vermutlich eine solche App vorinstalliert. Die Backups können aber vermutlich nicht auf Geräten anderer Hersteller wiederhergestellt werden. Trotzdem ist ein Notfallbackup hier sinnvoll.

Solltet ihr noch weitere dateibasierte Daten haben, die nicht schon durch irgendwelche Apps gesichert werden, geht das natürlich recht einfach über USB und dann entweder direkt über den Explorer oder mit Tools wie MyPhoneExplorer oder ähnliche.

Anti-Werbung

Es ist zwar keine klassische Sicherheitsmaßnahme aber Werbung kann nervig sein, Webseiten verlangsamen, Datenvolumen verbrauchen und eben auch Schadsoftware verbreiten. Mit nur einer App können alle Probleme behoben werden: AdGuard für Android. Einfach installiert und eingerichtet, gefiltert werden Werbungen im Browser und In-App (teilweise) sowohl über HTTP und HTTPS, größere Datenmengen werden gespart und der Webseitenaufbau ist klar erkennbar schneller. Ich kann das nur empfehlen, die Kosten für eine lebenslange Lizenz (vor allem bei 2, 3 oder mehr Lizenzen) sind voll okay.

Wow, Whatsapp!

whatsapp-tipps-und-tricks-fuer-fortgeschrittene-bannerWhatsapp ist zu einem großen Teil unserer Kommunikation geworden. Anfang 2018 haben über 1,5 Milliarden Nutzer täglich über 60 Milliarden Whatsapp Nachrichten verschickt. 60… Milliarden… täglich!
Da kann es nicht schaden, diesen Dienst gut zu beherrschen und ein paar Tipps und Tricks zu kennen.
Ergänzend zu meinem Artikel über Whatsapp Backups, nachfolgend einige allgemeine, fortgeschrittene Tipps, die über das Textnachrichten schreiben hinausgehen. Hinweis: Die Pfade und Schritte kommen aus Android, unter iOS können diese abweichen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Eigene GIFs erstellen/verschicken
  2. Voice Nachrichten aufnehmen ohne Button gedrückt zu halten
  3. Bilder verlustfrei/ohne Komprimierung schicken
  4. Bilder in der Galerie verstecken/nicht anzeigen
  5. Netzwerk- und Speichernutzung (ansehen und aufräumen)
  6. Netzwerknutzung einschränken
  7. Whatsapp Nachrichten (heimlich) lesen (keine blauen Haken)
  8. (Video-)Telefonieren über Whatsapp
  9. Whatsapp Telefonkonferenz
  10. Kontakte anpinnen und als Verknüpfung
  11. Individuelle Benachrichtigungstöne für Kontakte
  12. Einzelne Nachrichten speichern
  13. Broadcasts anstatt Gruppen
  14. Gruppenrechte ändern (z.B. Nachrichten-Senden verbieten)
  15. Standort teilen
  16. Telefonnummer ändern / Handywechsel
  17. Sicherheit: 2-Faktor-Verifizierung
  18. Datenschutzeinstellungen
  19. „Account Info“/Datenschutzbericht anfordern
  20. Wann genau wurde die Nachricht gelesen?
  21. Chats als ungelesen markieren
  22. Text formatieren
  23. Chats als Text per Mail exportieren
  24. Voice Nachrichten in Text umwandeln
  25. Whatsapp Web / PC-App
  26. Notizen bzw. „chatte mit Dir selbst“
  27. Alles über Backups & Wiederherstellung
  28. Fortsetzung folgt…

Weiterlesen

Amazon hat schon lange eine Größe erreicht, die sich ohne Hilfe schwer überblicken lässt. Dutzende Anbieter für ein Produkt, ständig wechselnde Preise, neu vs. gebraucht, ständig wechselnde Angebote praktisch im Minutentakt. 400 Seiten voller reduzierter Artikel – keine Suchfunktion, nur unflexible vordefinierte Filter, keine große Hilfe. Amazon möchte nicht, dass wir die preislich günstigen Angebote nach dem durchsuchen, was wir gerade brauchen?
Der Amazon Assistent ist ebenfalls ein Lacher; eine Nullnummer, mit praktisch keinen sinnvollen Funktionen. Einzig ein Einstiegstor für Amazon, das auch noch euer Surfverhalten beobachten und auswerten muss, um zu funktionieren.

Aber nicht verzagen! Es gibt Hilfe, mit der man auf Amazon richtig clever shoppen kann. Angebote durchsuchen, Preise überwachen, Benachrichtigungen und eine Menge an Daten zu jedem Produkt. keepa.com ist ein Anbieter für besagte Funktionen rund um Amazon. Auf der Webseite können alle Deals mit flexiblen Filtern, Kategorien und Suchfunktion durchsucht werden – praktisch, wenn der Einkauf sofort oder sehr zeitnah erfolgen soll. Einfach mal stöbern und mit den Filtern spielen:
amazon-deals-preise-überwachen-clever-shoppen-mit-keepa.com-deals-search

Ist der Wunsch etwas konkreter und mehr Zeit vorhanden, empfiehlt sich die Preisbeobachtung mit Benachrichtigung. Auch hier kann der Weg über keepa.com erfolgen, wobei ich hier direkt die Browser-Erweiterung empfehle. Diese baut alle wichtigen Keepa Funktionen direkt in die Amazon Seite ein. Als Vorbereitung dienen der Preisgraph und der „Data“ Tab. All die Informationen können helfen, zu bestimmen, welcher Preisabfall zeitnah geschehen könnte und welcher Preis dabei mindestens erreicht wird:
amazon-deals-preise-überwachen-clever-shoppen-mit-keepa.com-graph

Nun kann mit diesen Informationen sehr einfach ein Preisalarm gesetzt werden. Dies geht entweder als Gast, ohne Account – die Einstellungen sind dann lokal nur für den PC und bis zum nächsten Cache-Clean. Oder man registriert sich bei Keepa, ist ja kein großer Deal (:D sorry, der musste sein)… Anschließend können für diesen Preisalarm unterschiedlichste Benachrichtigungen gesetzt werden:
amazon-deals-preise-überwachen-clever-shoppen-mit-keepa.com-trackamazon-deals-preise-überwachen-clever-shoppen-mit-keepa.com-notifications

Wem das nicht reicht, es gibt auch noch einen Facebook Chat Bot, der auf Wunsch Preisinformationen und Angebote vorbeischickt, Produktfinder und Top-Listen. Praktischerweise lassen sich auch ganze Amazon Wunschlisten importieren und direkt mit Preisalarmen versehen. Für neueste Updates und Tricks kann ein Blick in die Community nicht schaden. All das wird möglich dadurch, dass Keepa über 460.000.000 Produkte auf 12 Amazon-Länder-Seiten durchsucht… irre! Auf Anfrage lässt sich diese gewaltige Datenbank über eine API anzapfen und verarbeiten.

Beeindrucken, Lesezeichen, ab jetzt cleverer Amazon shoppen!

Youtube PiP mit neuem Popup Feature

Popups verbinden viele Menschen wohl eher nicht mit positiven Gedanken. Störende, aufploppende Werbung, meist mit missverständlichen Schließen-Buttons – glücklicherweise heutzutage eine nahezu ausgestorbene Form der Informationsvermittlung. Google arbeitet mittlerweile im Chrome an einem Feature, dass Popups wiederbeleben soll; natürlich nutzerfreundlicher und auch mit positiven Use-Cases. Das ganze ist noch voll im Alpha-/Beta-Entwicklungsstadium, daher lässt sich nur erahnen, wie es eingesetzt wird, was es kann, ob Werbung darüber laufen wird.

Aktuell ist es möglich, Youtube Videos innerhalb von Popups zu schauen, losgelöst vom Browser, der dann normal weiterbenutzt werden kann. Das Popup lässt sich vergrößern und verkleinern und somit dem Bedarf des „Nebenbei-Gucken“ anpassen. Es ist momentan noch an die Ecke unten rechts fixiert, wird vermutlich aber sehr bald frei beweglich sein. So sieht das Youtube Popup aus:
chrome-popups-werden-wiederbelebt-youtube-pip-bild-in-bild-test
Aktuell nutze ich dafür zwei geteilte Browserfenster, das ist natürlich wesentlich verschwenderischer im Platz, und handlicher:
chrome-popups-werden-wiederbelebt-youtube-pip-bild-in-bild-before

Einrichtung / Test

Interesse, das auszuprobieren? Dann sind dafür einige Schritte nötig:

  1. Download des Canary Chrome Builds, praktisch die Alpha Testversion von Chrome, immer einige Versionsnummer voraus
  2. In den chrome://flags folgende Einstellungen aktivieren und neustarten: #enable-experimental-web-platform-features, #enable-surfaces-for-videos, #enable-picture-in-picture
  3. Picture-in-Picture Erweiterung (direkter Download) von François Beaufort herunterladen und entpacken
  4. In chrome://extensions den Entwicklermodus aktivieren und mit „Entpackte Erweiterung laden“ den src/ Ordner der Extension laden
  5. Auf Youtube kann nur ein laufendes Video über den Erweiterungsbutton in einem Popup geladen werden, siehe ersten Screenshot oben.

So lässt sich Youtube richtig sexy nebenbei konsumieren! 🙂

Ich bin auf jeden Fall gespannt, in welche Richtung sich das Feature bis zum Release (vermutlich in Version 69 im August/September) noch entwickeln wird.

Ich bin grundsätzlich ein überzeugter Nutzer der Google Suite, inklusive Mails und Kalender. Der Google Kalender bietet zum Benachrichtigen von anstehenden Terminen zwei Möglichkeiten: E-Mail oder „Benachrichtigung“. E-Mail ist klar und die „Benachrichtigung“ ist quasi ein Pop-Up innerhalb des Google Kalender Browsertabs:
google-kalender-notification-mit-gmail-notifier-pro-popup
Das ist schön und gut aber nur wenig hilfreich. Das Popup drängt sich nicht in den Vordergrund und ist somit nur sichtbar, wenn der Kalender Tab geöffnet wird. Echte Benachrichtigungen sehen anders aus.

google-kalender-notification-mit-gmail-notifier-pro-accountsHier kommt GMail Notifier Pro (geht auch kostenlos) ins Spiel. Dieses Programm ermöglicht eine recht umfangreiche Verwaltung verschiedenster Mail-, Kalender- und Social Network Anbieter, natürlich auch Google Kalender. Bei Google Kalender authorisieren und schon werden die Kalendereinträge des Google Accounts synchronisiert. Bis zu zwei Accounts kann GMail Notifier kostenlos hinzufügen, bevor die Pro Variante notwendig wird.

GMail Notifier ermöglicht zu anstehenden Terminen Desktopbenachrichtigungen on top, zeigt auch mehrere aktuelle oder kürzlich vergangene Termine an, erlaubt Snooze für eine „Wiedervorlage“ der Benachrichtigung und den Termin zu öffnen. Es erinnert also an das Outlook Termin-Popup.
google-kalender-notification-mit-gmail-notifier-pro-new-popupgoogle-kalender-notification-mit-gmail-notifier-pro-settings-new

Ich finde die Software hat hier mehr Möglichkeiten und ist auffälliger; also einen Blick Wert, wenn das Popup von Google Kalender nicht ausreicht.

Update: Mit dem neuen Google Kalender Design wurde auch die „Desktopbenachrichtigung“ integriert, welche die Popups mit Sound und global erzeugt, always on top. Das ist besser, jedoch kann das Terminmanagement noch etwas weiter ausgebaut werden.
google-kalender-notification-mit-gmail-notifier-pro-gcal-desktop-notify-popupgoogle-kalender-notification-mit-gmail-notifier-pro-gcal-desktop-notify-setting

adobe-reader-dc-2018-deployment-ad-windows-guide-banner-thomas-kvistholt-191153Nachdem ich Ende 2016 noch das Deployment von Adobe Reader DC mit der alten AIP-Methode beschrieben hatte, gibt es jetzt ein Update, eine neue Deployment-Methode, die super schnell und einfach ist und viel weniger Schritte benötigt. Statt wie bisher das gewünschte Adobe Update direkt in die primäre Installation zu slipstreamen (einzubinden), wird der Patch jetzt per Befehl an die msiexec Installation übergeben und mitinstalliert. Damit entfällt die komplette AIP-Erstellung, was Zeit und CMD-Getippe spart.

Download & Vorbereitung

Ihr benötigt natürlich immernoch die aktuellste Reader DC Version als .exe Download von der Adobe Download Seite.
Die .exe Datei dann einfach in einen Ordner entpacken und ihr erhaltet die typischen MSI-Deployment Daten.

Anpassung

Wenn ihr zusätzlich die Sprache der Verteilung festlegen wollt, öffnet die setup.ini und ergänzt dort einige Zeilen:

[Startup]
RequireMSI=3.0
CmdLine=/sl"1031" /sall /rs

[Product]
PATCH=AcroRdrDCUpd1800920044.msp
msi=AcroRead.msi
CmdLine=TRANSFORMS="[yourmstfile].mst"
Languages=1031
1031=German

[MSI Updater]
Path=http://ardownload.adobe.com/pub/adobe/reader/win/8.x/8.0/misc/WindowsInstaller-KB893803-v2-x86.exe

Anschließend benutzt ihr den Adobe Customization Wizard, wie gewohnt, um eine .mst Transform-Datei zu erstellen, die eure Einstellungen enthält.
adobe-reader-dc-2018-deployment-ad-windows-guide-update-customization-wizard

Das war’s auch schon.

Deployment

Beim Deployment ändert sich der Aufruf der Installation:

msiexec /i "%wd%\deploy\%version%\AcroRead.msi" PATCH="%wd%\deploy\%version%\AcroRdrDCUpd1800920044.msp" TRANSFORMS="LEAP.mst" /qb

Ändert hier und in der setup.msi den Namen der .mst in eure .mst Datei und passt auch wieder die Pfade am Anfang des Deployment-Skripts an. Für das Cleanup braucht ihr auch ein paar zusätzliche Cleanup-Tools von Adobe, die ihr ggf. noch herunterladen und im Ordner ablegen müsst.

@echo on & Color 9f & setlocal
set wd=\\server\Deployment\Software\Reader
set log=%wd%\reader-log.txt
set tools=\\server\Deployment\Sonstiges\tools
set readerEL=999
set retry=0
set forcecleanup=yes
:: set deactivateToolsSidebar=yes
set exepath=none
set instversion=0.0
REM:: ******************
set version=18.009
REM:: ******************

REM:: Clientfilter: nur die Computer aus der allowedPCs.txt dürfen installieren
::for /f %%f in (%wd%\allowedPCs.txt) do if "%computername%"=="%%f" goto start
::goto end

REM:: Clientfilter: die Computer aus der deniedPCs.txt dürfen nicht installieren
for /f %%f in (%wd%\deniedPCs.txt) do if "%computername%"=="%%f" goto end

:start
if exist "c:\Program Files (x86)\Adobe\Acrobat Reader DC\Reader\AcroRd32.exe" set exepath="c:\Program Files (x86)\Adobe\Acrobat Reader DC\Reader\AcroRd32.exe"
if exist "c:\Program Files\Adobe\Acrobat Reader DC\Reader\AcroRd32.exe" set exepath="c:\Program Files\Adobe\Acrobat Reader DC\Reader\AcroRd32.exe"
if %exepath%==none goto install
goto checkversion

:checkversion
for /f "tokens=1-3" %%i in ('%tools%\sigcheck %exepath%') do ( if "%%i %%j"=="File version:" set instversion=%%k )
%tools%\VersionCompare.exe %instversion% %version%
set versionEL=%errorlevel%
if "%versionEL%"=="-1" goto beforeinstall
if "%versionEL%"=="0" echo %date% %time:~0,8% - %computername% hat bereits %instversion% installiert >> %log%
if "%versionEL%"=="1" echo %date% %time:~0,8% - %computername% hat bereits %instversion% (neuer) installiert >> %log%
goto end

:beforeinstall
if "%forcecleanup%"=="yes" goto cleanup
goto install

:cleanup
echo %date% %time:~0,8% - %computername% deinstalliert alle Reader Versionen... >> %log%
REM:: uninstall all reader versions
taskkill /im acrord32.exe /t /f
taskkill /im acrord64.exe /t /f
ping localhost -n 3
::start /w %wd%\cleaner\reader-cleaner-9.exe /silent /product=1
::start /w %wd%\cleaner\reader-cleaner-10.exe /silent /product=1
start /w %wd%\cleaner\reader-cleaner-dc.exe /silent /product=1
echo %date% %time:~0,8% - %computername% hat alle Reader Versionen deinstalliert... >> %log%
goto install

:install
echo %date% %time:~0,8% - %computername% (%instversion%) startet die Installation... >> %log%
::start /w "" "%wd%\deploy\%version%\setup.exe"
msiexec /i "%wd%\deploy\%version%\AcroRead.msi" PATCH="%wd%\deploy\%version%\AcroRdrDCUpd1800920044.msp" TRANSFORMS="LEAP.mst" /qb
set readerEL=%errorlevel%

if %readerEL%==1618 goto retry REM:: msiexec process in use, installation already in progress
if %readerEL%==1602 goto retry REM:: user canceled installation
if %readerEL%==1603 goto retry REM:: fatal error, some use it for "already installed" (eg. java)
echo %date% %time:~0,8% - %computername% hat die Installation abgeschlossen, Errorlevel: %readerEL%... >> %log%
if %readerEL%==0 md %wd%\deploy\%version%\complete\%computername%
goto end

:retry
if %retry%==1 goto retryfailed
echo %date% %time:~0,8% - %computername% hat die Installation abgeschlossen, Errorlevel: %readerEL%, retry in 5min... >> %log%
set retry=1
ping localhost -n 300 > nul
goto beforeinstall

:retryfailed
echo %date% %time:~0,8% - %computername% hat die Installation abgeschlossen, Errorlevel: %readerEL%, retry failed, end >> %log%
goto end

:end
endlocal
exit

In manchen Fällen kann es hilfreich sein, die Audiowiedergabe bestimmter Tabs oder Domains zu manuell oder auch automatisch zu blocken. Automatisch startende Werbung, unerwünschte Soundeffects oder Ähnliches. 3 Möglichkeiten möchte ich euch hier zeigen:

Manuell: Kontextmenüeintrag

chrome-audiowiedergabe-blocken-tab-kontexteintragDas ist kein Geheimnis: Chrome hat im Rechtsklick-Kontextmenü der Tabs die Möglichkeit, diese stummzuschalten:
Per Klick auf den Menüpunkt lässt sich zwischen Stummschalten und Audiowiedergabe wechseln.

Besser wäre es natürlich, wenn man dafür nicht zwei Klicks (Rechtsklick und Linksklick) sondern nur einen Klick bräuchte:

Manuell: One-Click Lösung

chrome-audiowiedergabe-blocken-tab-single-click-resultWenn Chrome in einem Tab Audio wiedergibt, wird dies durch ein kleines Lautsprechericon im Tab angezeigt:
Es ist auch möglich, per einfachen Linksklick auf dieses Icon den Tab stummzuschalten.
Dazu muss vorher allerdings eine Chrome-Einstellung aktiviert werden, die ihr über folgende „URL“ erhaltet:
chrome-audiowiedergabe-blocken-tab-single-clickchrome://flags/#enable-tab-audio-muting
(Ihr müsst die URL kopieren und selbstständig in eure Adressleiste einfügen)

Nun möchte man vielleicht nicht nur einen Tab muten, oder es nicht immer manuell per Klick machen, sondern eine ganze Domain generell und automatisch stummschalten.

Automatisch: Alle Tabs einer Domain stummschalten

chrome-audiowiedergabe-blocken-domain-settingGanz neu, mit Chrome Version 62, kommt eine Einstellung namens „Sound content setting“, welche die Steuerung von Audiowiedergabe auf Domainebene ermöglicht. Nach dem Aktivieren der Funktion und einem Chrome Neustart, könnt ihr im Protokoll-Infobutton (links von der Adresszeile) nun „Ton“ aktivieren oder deaktivieren.
Einmal z.B. auf Youtube eingestellt, sind alle Tabs, auch zukünftige, stummgeschaltet.
Folgende Einstellung muss dafür aktiviert werden:
chrome://flags/#sound-content-setting
Bitte den Text in die Adresszeile kopieren. Wenn dann die Einstellung nicht direkt hervorgehoben wird, prüft bitte, ob ihr Chrome 62 installiert habt.

Offtopic: Chrome leise, restlicher Sound laut

Hängt nicht direkt mit Stummschalten zusammen aber ich höre öfter, dass manche diese System-Funktion noch nicht kennen:
Windows ermöglicht über einen Lautstärkemixer, die Lautstärke einzelner Programme getrennt voneinander zu verstellen:
chrome-audiowiedergabe-blocken-windows-mixer
Ihr findet diesen z.B. bei Windows 10 über das Kontextmenü eures System-Lautstärke-Icons -> „Lautstärkemixer öffnen“. Hier könnt ihr zum Beispiel Chrome insgesamt etwas leiser schrauben, Systemsounds runter, das Softphone aber auf Maximum. Das kann in manchen Situationen sehr hilfreich sein.