Wurde mein Account gehackt oder ist in Leaks enthalten? 4 Seiten zum Testen eurer Daten (Update 2019)

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Nachrichten, dass gehackte Accountdaten im Internet auftauchen, gibt es seit Jahren regelmäßig. In den letzten Monaten nehmen die Leaks jedoch zu, einzelne Leaks werden immer größer, die Nachrichten werden häufiger. Die Gefahr ist für jeden Einzelnen immer nur gering. Aber irgendwen trifft es letztlich ja doch.
Ich habe ein paar Portale zusammengetragen, mit denen ihr eure E-Mail Adressen und Accounts prüfen lassen könnt:

Identity Leak Checker

Die Identity Leak Checker Datenbank des Hasso-Plattner-Instituts beinhaltet im März 2019 mittlerweile über 8 Milliarden Nutzerdaten aus über 800 Leaks (2014 waren es noch 182 Millionen Daten) und wird monatlich erweitert. Der Wachstum liegt bei etwas um die 2-3 Milliarden neuer Datensätze pro Jahr, Tendenz klar steigend. Allein der neue Passwort Leak Ende Januar mit über 2 Milliarden Datensätzen (welcher angeblich nur einer von weiteren größeren Leaks sei) hat dem Jahr 2019 bereits nach einem Monat zum Nummer-1-Wachstum verholfen.

Nach der Eingabe eurer Daten erhaltet ihr entweder eine positive oder negative E-Mail Rückmeldung:
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Have I been pwned?

Diese Datenbank enthält mittlerweise knapp 7 Milliarden Datensätze (2014 waren es noch 174 Millionen Einträge) und zeigt sogar übersichtlich aus welchen Quellen diese Daten kommen.

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Quellen der Datensätze von HaveIBeenPwned.com (Stand 2014 aus Nostalgiegründen)

Wer die Informationen von HaveIBeenPwned lieber auf deutsch lesen möchte, kann seine Daten auf dieser Seite checken. Die Seite nutzt die API von HaveIBeenPwned, liefert aber ins Deutsche übersetzte Texte.

BSI

Das BSI hat hier in einer Datenbank über die Jahre 16-18 Millionen kompromittierte E-Mail Adresse oder Accountdaten gesammelt. Das ist zwar nicht so viel, die Daten sind jedoch überprüft, aussortiert und vor allem größtenteils aus dem deutschsprachigen Bereich und somit äußerst relevant.
Nach der Eingabe eurer E-Mail Adresse erhaltet ihr einen Sicherheitscode. Solltet ihr etwas später eine E-Mail vom BSI mit diesem Code im Betreff erhalten, ist eure E-Mail Adresse anscheinend in dieser Datenbank gelistet.
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3 Kommentare

  1. Man sollte natürlich erwähnen, dass solche Testseiten ein zweischneidiges Schwert sind. Einerseits können sie hilfreich sein. Anderseits können halbseidene Webseitenbetreiber natürlich erst recht erfahren, welche Accounts sie sich evtl. genauer ansehen sollten, da dieser offenbar jemandem gehört, der sich um das Thema Zugangssicherheit sorgt.

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