Mein Blog entstand Januar 2009 aus einem Hauptgrund: ich wollte Probleme, Anleitungen und Tricks&Tipps zu Themen niederschreiben, mit denen ich mich befasst habe. Hilfesuchende aus allen Teilen des Internets sollten in meinem Blog eine Lösung oder Herangehensweisen finden. Mit monatlich über 40.000 Besuchern, davon über 80% aus Suchmaschinen, habe ich das Ziel in meinen Augen erreicht.

Mein Haupttraffic kommt aus den Suchmaschinen. Gewollt.
Wie optimiert man den eigenen Blog für Suchmaschinen?

3 Wege bieten sich spontan an:

  • Plugins installieren, die automatisch oder mit deren Unterstützung Suchmaschinenoptimierung am Blog und jedem einzelnen Artikel durchgeführt werden.
  • Manuelles Coding in den tiefen von WordPress; Metatags, saubere Struktur, HTML5 Optimierung, Code säubern.
  • Professionelle Suchmaschinenoptimierung von externen Firmen oder Freelancern/Dienstleistern, die auf hohem Niveau in mehreren Schritten analysieren und optimieren.

Ich habe die beiden ersten Punkte angwandt, da kostenpflichtige Optimierungen für diesen No-Budget Blog für mich nicht möglich sind.

Meine Plugins für diese Zwecke sind:

  • All in One SEO Pack – optimiert mehrere Blogeigenschaften, Anzeigeformate der Artikellinks, ermöglicht das Setzen von Headers usw
  • Dagon Design Sitemap Generator – generiert eine konfigurierbare Sitemap mit allen Unterseiten, Kategorien und Artikeln (FYI: Sitemaps sind gut für SEO)
  • SEO Friendly Images – ergänzt Bilder um SEO relevante Informationen

Am Code habe ich nur grundlegend etwas gefummelt, META Tags aller Art und solche einfachen Dinge. Quellcode lesen wenn es euch interessiert.

Welche Methoden und Plugins nutzt ihr in eurem Blog für die SEO?

Jeden Morgen schaue ich die Nachrichten auf N24. In den 15 Minuten erfahre ich die wichtigsten 4, 5 News und hab mein Frühstück runtergeschlungen. Und fast jeden Morgen sehe ich auch kurz die N24 Werbung. Die Spots sind seit Monaten die selben. Eine Werbung läuft immer wieder:

Und immer wieder könnte ich wütend werden. Dieser Spot ist sowas von verlogen, wenn man folgender Doku trauen kann (und ich tue das größtenteils).
In der Sendung „zoom“ auf ZDF vom 09.11.2011 wird die neue Technik der Erdgasförderung, genannt „Fracking“, unter die Lupe genommen. Diese wird auch von Exxon Mobil und RWE Dea eingesetzt und soll immer weiter ausgebaut werden.
Die Resultate: erschreckend!

„Um Erdgas in Deutschland zu fördern, pumpen große Energiekonzerne tonnenweise Chemikalien in den Boden. Die Energiegiganten versichern: „Fracking“ ist ungefährlich.
Stimmt das? Sinnvoll unser Grundwasser zu vergiften? Warum hüllen sich die Mineralölkonzerne in Schweigen über Chemikalienzusammensetzung?“

Keypoints und Auszüge:
ab 03:25min – Erklärung der Technik „Fracking“
ab 04:34min – wenn Fracking fehlschlägt, die Folgen
Wenn sich das Grundwasser aus dem Brunnen anzünden lässt… „Die Konzerne behaupten, dass Gas habe einen natürlichen Ursprung und sei schon vor den Bohrungen im Wasser gewesen. Studien der Fracking Gegner kommen zu einem anderen Ergebnis: undichte Bohrungen hätten das Wasser verunreinigt. Mangelhafte Dichtungen hat auch die US Umweltschutzbehörde immer wieder nachweisen können.„, „Geliefert wird auch eine Flüssigkeit mit der Bezeichnis LGC-VI. Sie ist brennbar. Der Hersteller warnt: bei Kontakt kann es zu Reizungen der Augen, Haut und Atemwege kommen. Diese und andere Chemikalien sollen in die Erde gepresst werden.
ab 09:08min – Für 1 „Frac“ wird benötigt: „Insgesamt bekommen wir ungefähr 350 m³ Flüssigkeit, davon sind 3-4% Chemikalien.“ Also 9000 Liter reine Chemikalien pro Frac.
ab 12:09min – In 1 Erdgasfeld wurden 21,5 Mio. Liter Wasser mit 1000 Tonnen Chemikalien in die Erde gepumpt. Herrman Kruse, Toxikologe: „Es sind Substanzen dabei, die greifen das Nervensystem an, sie sind nierentoxisch und was das allerschlimmste ist; es ist auch eine Verbindung dabei, die ist hormonaktiv. Das heißt, sie greift in das Hormonsystem der Menschen ein […]“, „Wenn die Schadstoffe erst über das Grundwasser im Trinkwasser sind ist es durch technische Maßnahmen, rein erkenntnistheoretisch, nicht möglich diese Substanzen restlos wieder zu entfernen.„.
ab 15:00min – Manfred Scholle, Chef von Gelsenwasser AG, einer der größten deutschen Wasserversorger: „2,5 Mio. Menschen werden von hier aus versorgt. Das Gleiche gilt für die Ruhr, das sind nochmal 2,5 Mio. Menschen. Das heißt 5 Mio. Menschen und ihre Wasserversorgung ist gefährdet. Das kann doch rechtlich gar nicht möglich sein, dass solche Bohrungen mit diesen tiefen Eingriffen durch Bergrecht gedeckt wird und im Wasserschutzgebiet ablaufen kann und musste feststellen, dass das Bergrecht, dass aus dem letzten Jahrtausend kommt, tatsächlich dieses vorsieht.„, „Und auch eine generelle Pflicht zur Umweltverträglichkeitsprüfung gibt es nicht.
ab 19:02min – Rechtfertigung des Wirtschaftsministers Jörg Bode (FDP), warum nicht für jeden Frac Umweltverträglichkeitsprüfungen angeordnet werden. Lachhaft und katastrophal zugleich.
ab 19:50min – Grundwasserschäden durch kontaminiertes Bohrwasser, auch „Lagerwasser“ genannt, in Niedersachsen
ab 21:13min – Entsorgung von Lagerwasser in unterirdische Lager. Exxon Mobil bestätigt, „Versenkt werden 4.000.000 Liter teilweise hochkontaminierte Bohrabwässer pro Monat. Außerdem die restlichen Frackingflüssigkeiten.
ab 23:04min – kritische Sicherheitsbedenken der unterirdischen Lager
ab 24:35min – Erdbeben durch Frackingaktivitäten

Was soll ich sagen? Der Satz „Und wir haben die Technologie diese Vorkommen sicher und verantwortungsvoll zu erschließen.“ lässt sich jeden Morgen zusammenschrecken. Was man so alles nicht erfährt, in diesen vielen großen Konzernen.

Virenchecks. Gehört auf einem lokalen PC zum Must Have. Warum nicht auch die eigenen Webseiten auf Sicherheitslücken prüfen?
URLVoid ist ein Dienst, der beliebige Domains nach angreifbaren Sicherheitslücken scannt und am Ende einen Report ausgibt. Achtung: der Scan kann bis zu 10 Minuten dauern, nicht schließen.

Alle meine Projekte sind clean, puh. 23 Sicherheitslücken sind jetzt aber auch nicht soo viele. 😉

URLVoid Find Parasites scannt eine Domain nach allen Links, Iframes oder Ressourcen, die verwendet werden. Mit einem Häkchen werden nur externe Ressourcen gesucht. Somit bekommt man schnell eine Übersicht bekommen, wohin Anfragen beim Aufruf der Seite gehen. Sind unbekannte Seiten oder Ressourcen darunter sollte man sich das näher ansehen.

Von diesem Anbieter gibt es auch eine Website-Worth Maschine namens Ohstats. Hat mich Sicherheit nichts mehr zu tun aber ich mag sowas ja. 🙂 Wieviel ist meine Seite wert? Die meisten Analysen dieser Art sind total schwachsinnig, erkennen total falsche Werte usw.
Die Analyse von Ohstats ist jedoch nicht schlecht. Die Zugriffszahlen sind zwar leicht zu hoch aber kommen nah ran. Wenn der Wert stimmt habe ich in den letzten 2 Jahren hier eine gute Investition zusammengebastelt. 😉

via

Ziel ist folgendes: Anhand von Bedingten Formatierungen, versteckten Zelleninhalten (Schrift = Hintergrundfarbe) und Listen als Gültigkeitsbereich ermögliche ich das Ändern der Hintergrundfarbe von Zellen via Dropdown ohne (sichtbaren) Zelleninhalt.

Das Ganze habe ich für euch in einem 3 Minuten Video durchgeklickert:

Wenn man die vorhandene Liste von Farben um eine oder mehrere Farben erweitern möchte, geht das ganz einfach durch das erweitern der Liste und Neukopieren der Bedingten Formatierungen. Siehe hier:

Das ganze nochmal ausführlich und schriftlich:
Die gewünschten Farben untereinander in Zellen schreiben (also als Text, „Rot“ und so). Danach die Spalte markieren -> Bedingte Formatierung -> Regeln zum Hervorheben von Zellen -> Gleich… -> hier die Textfarbe eingeben und daneben die Formatierung wählen. Hellrot, -gelb und -grün gibt es schon, alle anderen Formatierungen muss man von Hand erstellen.
Bei jeder Formatierung wird die Schriftfarbe auf die gleich Farbe wie die Hintergrundfarbe gestellt. Ich habe mir jeweils die 3 Farbwerte des Hintergrund bei Ausfüllen -> Weitere Farben… gemerkt und diese Werte bei der Schriftfarbe -> Weitere Farben… eingegeben.
Nun sind alle Zellen dank benutzerdefinierter Formatierung einfarbig gefüllt, obwohl Text drin steht.
Jetzt diese farblichen Zellen markieren, Formeln -> Namen definieren -> einen beliebigen Namen eingeben.
Die gewünschte Spalte, die die Farb-Dropdowns enthalten soll, markieren, Daten -> Datenüberprüfung -> bei Zulassen „Liste“ wählen und in das Quelle Feld ein = gefolgt vom Namen der Liste eingeben. Nun sollte jede Zelle ein Dropdown haben, in der die Namen der Farben stehen.
Jetzt müssen die bedingten Formatierungen der Farbzellen auf die gewünschte Spalte kopiert werden. Dazu die farblichen Zellen markieren, Format übertragen -> Klick auf den Spaltenkopf der gewünschten Spalte.
Wenn jetzt im Dropdown eine Farbe gewählt wird greift wieder die Formatierung, der Farbtext ist nicht mehr zu sehen (außer man markiert mehrere Zellen).

Ergänzung – ganze Zeilen farbig

Nun sollen ganze Zeilen abhängig vom Inhalt einzelner Zellen farbig markiert werden. Also in der ersten Spalte steht „Schlecht“, daraufhin soll nicht nur die Zelle sondern die komplette Zeile farbig markiert werden. Gar kein Problem:

Hinweis: Die in diesem Video erstellte Excel-Datei könnt ihr unten bei den Download auch herunterladen und euch die Einstellungen selbst ansehen und austesten.
Achtung: Nicht die Zelle, die den Inhalt bekommt, mit der Maus auswählen; dadurch entsteht die Verlinkung (beispielsweise:) “

$A$2

„, diese führt zu Fehlern. Die Verlinkung muss “

$A2

“ lauten.
Hinweis: Markiert wird immer ein Bereich und angegeben wird die oberste linke Zelle des Bereichs.
Beispiel 1: Bereich A-E, in der Formel wird “

$A1

“ angegeben, wenn immer in der ersten Spalte der Zeilen der zu beobachtende Wert steht.
Beispiel 2: Wenn die Zelleninhalte der Zeilen A-C Spalte 1 verändert werden, sich aber die Zeilenfarbe der Zeilen D-F verändern sollen, geht das auch mit dieser Methode:
Einfach als Bereich die Zeilen D-F auswählen, in der Formel aber “

$A1

“ verwenden.

Download section
Farbdropdowns[.xlsx]
farbige-zeilen[.xlsx]

Apokalyptischer Titel, was steckt dahinter? Zukunftsprognose, eigene Meinung, Kritik? Ich denke alles gemischt, hauptsächlich Letzteres. Ich schildere mal mein heutiges Erlebnis. Es läuft aber fast immer so ab.

Ziel war: ich brauche eine Kamera (Foto, Video, alles) mit Equipment; dazu gehört ein Ersatzakku, eine Speicherkarte und ein passendes Lesegerät und eine Tasche/Schutzhülle.

Mein Vorgehen: eine Onlinerecherche auf digitalkamera.de, dort kann man mit Filtern sehr schnell die eigenen Wünsche umsetzen und passende Modelle finden. Preisspanne eingeben und schon erledigt, so bis zu 5 Modelle stehen dann da vermutlich. Genaue Werte angucken, informieren, recherchieren, entscheiden.
Das Vorgehen wiederholen wir für die Speicherkarte.
Kostenpunkt: 230€ für die Kamera und 16€ für die Speicherkarte.

Umsetzung: So, den Kram brauche ich am besten heute noch. Was mache ich als braver deutscher Bürger um die Wirtschaft anzukurbeln? Ich gehe zu Saturn, Media Markt oder Konsorten.
Da ich ziemlich genau weiß was ich brauche gehe ich direkt zum ersten Mitarbeiter der Kamera Abteilung und frage nach der Samsung WB750. Wo ich sie finde und wie teuer sie sei. „Die haben wir noch nicht im Sortiment“, wird mir entgegnet.
So, das wars. Der heutige Elektronikfachhandel ist von gestern. Und zwar immer und überall!
Wie ist es mit der Samsung MV800? Ja, die gibt es, für 230€ immerhin. Amazon hat sie für knapp über 200 auf der Liste.
Aber ich möchte mich eigentlich nicht damit abfinden ein älteres oder schlechteres Produkt kaufen zu müssen nur weil Media Saturn anscheinend unfähig ist aktuelle Ware zu besorgen.
In dem Berliner Online-Fachhandel elektro-partner-berlin.de kriege ich die Samsung WB750, für nette 228€. Ich fasse kurz zusammen, dass die WB750 um einiges besser ist als die MV800.

Na gut, lassen wir das. Ab zum Regal mit den Speicherkarten. Ich suche eine 16GB SDHC Karte, optimal wäre Class 10 Performance für ca 1€ pro GB. Denn das sind die momentan realisierbaren Eckdaten.
Was finde ich? Panasonic, 16GB Class 6 SDHC für … 39,90€!! Oder eine 16GB Class 4 für 22€… ganz oben ist die 16GB Class 10 von Transcend für 16€ bei Amazon verlinkt. Was soll ich dazu sagen?
Mich interessiert was die Experten dazu sagen. Ich frage die Mitarbeiterin wie dieser Preisunterschied zustande kommt. Saturns Class 4 Karte ist 37% teurer als Amazons Class 10 Karte, bzw. kostet die Class 10 Karte das Zweieinhalbfache.
Die Mitarbeiterin schaut flüchtet über das Regal und erkennt fachlich korrekt: „Ja, das ist ja eine Karte von Transcend und nicht von Panasonic.“ … Ja scheiße nochmal das seh ich auch! Na und?!, geht es mir durch den Kopf. „Transcend haben wir gar nicht im Angebot. Aber wir haben wir eine 16GB SDHC für nur 22€“. Ich sage, dass das aber eine Class 4 Karte sei, die gerade einmal 40% der Performance einer Class 10 erreicht. Und sie sei ja immernoch 8€ teurer als die im Netz. „Ähm, ja.“ Ja?! Das wars? Wie wäre es mit geistreicheren Kommentaren wie ‚Transcend produziert billigere Komponenten, sowohl vom Preis als auch von der Qualität her, sodass sie nicht mit der Qualitätsware von Panasonic mithalten können. Tests zeigen, das mehr als die Hälfte der Transcend Karten innerhalb von 1 Jahr Fehler aufweisen.‘. Solche Kommentare würden mal etwas Fachwissen beweisen. Mal davon abgesehen, dass das absolut nicht der Fall ist. Transcend Karten sind bei den meisten Tests nicht oder kaum schlechter getestet als Panasonic Karten: Transcend vs. Panasonic.
Aber zumindest hätte ich für eine Sekunde überlegt ob ich nicht die teurere Karte kaufe oder mir einen persönlichen Tipp geben lasse, was man dann wählen sollte. Oder ich hätte weitergefragt wie denn die durchschnittliche Lebensdauer solcher Karten ist. Aber an dieser Stelle habe ich einfach aufgegeben. Hier bin ich nach 5min Google schneller und besser informiert.
Ich erfahre schnell, dass Transcend Karten gut getestet sind und den Markenmodellen in nichts nachstehen. Ich erfahre zudem, dass ein Kauf bei Amazon per Overnight Express möglich ist, was für Prime Kunden (Amazon Fans sollten Prime sein!) nur 5€ kostet. Für 21€ bekomme ich also die Class 10 16GB SDHC schon am nächsten Vormittag geliefert. Damit bin ich immernoch 1€ günstiger als mit einer Class 4 von Saturn. Aus Frust habe ich diese Bestellung noch in Saturn aufgegeben. Eine Stunde später bekam ich bereits eine Mail, dass die Ware verschickt wurde; so muss das sein.

Was lerne ich aus diesem denkwürdigen Nachmittag? Technische Produkte recherchiere ich immer vorher online. Ich möchte lieber gar nicht wissen was für einen Mist mir die Verkäufer angedreht hätten, wenn ich meine Kamera-Kaufberatung statt bei digitalkamera.de bei Saturn gemacht hätte. Jetzt wo ich das so niederschreibe interessiert mich das aber wirklich, vielleicht fake ich ein solches Gespräch nochmal. Jedenfalls werden technische Entscheidungen immer mit dem Internet bestätigt. Gleichzeitig recherchiere ich immer gleich online Preise. Bei Preise ab 20€ kann man fast ohne zu zögern online einkaufen, im Laden wird dieses Produkt, wenn nicht gerade eine Aktion damit stattfindet, mit hoher Wahrscheinlichkeit teurer sein. Apropos „nicht gerade eine Aktion stattfindet“; das hat sich jetzt wohl, zumindest bei Media Markt, auch erledigt.
Der Verein hat nämlich aus genau diesem Grund eine aktuelle Werbekampagne am Laufen. Thema: das Ende des Preis-Irrsinns. Man findet solche Plakate, Sprüche oder Videos. Fazit: Media Markt bietet jetzt IMMER den günstigsten Preis, online und offline, keine „Angebote“ mehr. Der Kunde soll dadurch nicht mehr den verwirrenden Preis- und Angebotschaoten im Netz verfallen. Zudem wird an die gute Beratung und der Wert von echten Mitarbeitern erinnert. Mehr dazu hier. Meine Meinung? Logisch, ganz klarer Bullshit. Preissuchmaschinen wie geizhalt.at/de (kurz: gh.de) oder idealo.de sind einfach, übersichtlich und bieten exzellente Sortier- und Filterfunktionen. Amazon bietet mittlerweile fast alles und ist ebenfalls so übersichtlich, dass selbst meine Oma in 5min die Speicherkarte im Laden wieder weghängen würde (und ja, diesen Test würde ich vor laufender Kamera machen :P). Zur Beratung muss ich nichts weiter sagen, selten schneller Kopfschmerzen gehabt.

Daher die Prognose für die Zukunft; wolkig mit leichten Gewittern, vereinzelt Stürme. Wenn die Läden nicht langsam etwas ändern dann geht es bergab. In den Stores laufen nur noch 40+ rum, die dem Online-Shopping noch nicht so vertrauen. Aber diese Zielgruppe wird schrumpfen und junge Leute werden kaum mehr diesen Service in Anspruch nehmen. Es gibt noch Fälle wie Zeitdruck und/oder kleinere Preise (Kartenleser für 10€, Kameratasche für 13€), wo ein Online-Shop keinen Gewinn bringt. Die Konzerne werden bei diesen Beträgen aber auch nicht Gewinn schreiben.

Interessantes gibt es zu diesem Thema eine Menge. Kurz und knapp beschreibt dieses Paper „Welche Mehrwerte ein stationärer Handel den Kunden zukünftig wirklich bieten sollte!“.

Datensicherheit, ein wichtiges Thema, über das ich momentan etwas oberflächlich rüberschaue. Aber bevor ich mir den IT-Grundschutzkatalog des BSI mit seinen 4070 Seiten durchlese, schonmal etwas einfache Datensicherheit vorweg: wichtige und private Daten müssen verschlüsselt werden.

ArchiCrypt Live könnte eines dieser Tools sein, die diese Aufgabe erfüllen. Ich habe mir beim Hersteller ausreichend Keys für euch und mich besorgt und kann das Programm ArchiCrypt Live 6 jetzt hier mal vorstellen.

Die Oberfläche wirkt aufgeräumt, wenn auch ein wenig verspieltes Design und vermutlich hätte alles auch auf etwas weniger Fläche gepasst. Aber sie macht trotzdem einen guten Eindruck.
Wichtige Funktionen mittig, Schnellzugriffe auf vorhandene verschlüsselte Bereiche rechts, Infos zum Mouseover unten, Festplattenspeed oben. Selbsterklärend.

Neues verschlüsseltes Laufwerk erstellen:
Das Erstellen von neuen, verschlüsselten Bereichen ist so einfach wie in jedem Cryptprogramm. Typ (Dateicontainer oder ganzes Laufwerk), Größe und Eigenschaften wählen (wachsend, „ultraschnell“), Passwort und Verschlüsselung wählen (leider gibt es nur AES und Blowfish) und ein Passwort eingeben, fertig.

<Labern: aktiviert> Wie man das von Passworttestern kennt wird die Eingabe des Passworts genauestens überwacht und bewertet. Je komplexer das Passwort, desto besser. Besser wird auch der Spruch, der unter der Passworteingabe erscheint und die Komplexität mit Vergleichen versucht zu verdeutlichen. Hier mal ein paar Sprüche:
17 Zeichen: „Das Passwort bietet Schutz für Informationene, die für Jahrzehnte geheimgehalten werden sollen. Das Passwort ist gut geeignet, um Wirtschaftsgeheimnisse, wie z.B. das Rezept für Coca-Cola zu schützen.“ (17 Zeichen nur dafür?)
23 Zeichen: „Das Passwort bietet Schutz um Daten über einen Zeitraum von 40 Jahren zu schützen. Daten über eine Wasserstoffbombe haben eine entsprechende Sicherheitsanforderung.
30 Zeichen: „Das Passwort bietet Schutz um Daten über einen Zeitraum von 50 Jahren zu schützen. Daten mit entsprechenden Sicherheitsanforderungen sind z.B. personenbezogene Daten.“ (wessen Personendaten sind wichtiger als das Coca-Cola-Geheimnis oder Daten von Massenvernichtungswaffen? :D)
40 Zeichen: „Das Passwort bietet guten Schutz. Daten aus dem Bereich der Geheimdiplomatie besitzen eine entsprechende Sicherheitsanforderung.“ (man merkt, hier hat die Kreativität endgültig nachgelassen :D)

Während der Eingabe wird nebenbei ein Wörterbuchvergleich gemacht, kennt man ja. Hier geht allerdings irgendetwas schief.
Beispielsweise wurde mein 13 Zeichen langes Passwort angeblich im Wörterbuch gefunden. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass dieses kranke Passwort in keinen Wörterbuch steht 😉
Also habe ich einen weiteren Test gemacht und siehe da: „Wort direkt in Wörterbuch gefunden – kein Schutz – sehr unsicheres Passwort„, das Passwort war:
gm4$M3?!g9)6j3!$x
Unsicher? Hmmm…. stimmt, steht im Wörterbuch direkt hinter „Glaube“ oder so… vielleicht ein göttliches Wörterbuch, wo eben auch gm4$M3?!g9)6j3!$x drinsteht.

Update: der Entwickler, Herr Remus, gab mir freundlicherweise den Hinweis, dass die „Sprüche“ von Bruce Schneier (Angewandte Kryptografie) stammen. Dass komplexe Passwörter als bekannt markiert werden liegt wiederum am Bloomfilter Effekt bei der verwendeten Hash-Generierung des Passworts.
<Labern: deaktiviert>

Naja jedenfalls ist nun ein Safe erstellt und kann als Schnellzugriff eingerichtet werden. Das ist ziemlich praktisch und einfach gemacht.
Bezeichnung eingeben, Laufwerksbuchstaben und Containerfile/-partition wählen, Modus (Nur-Lesen oder auch Schreiben) aussuchen und dann ein „Magic Word“ eingeben. Diese Zeichenkette könnt ihr dann überall im Windows eingeben, egal ob Programme geöffnet sind oder nicht, und ArchiCrypt wird auch das Öffnen des Safes anbieten. Nette Sache.

Laufwerke könne auch in Dateien versteckt werden. So wie man damals Viren in Bilddateien gepackt hat lassen sich jetzt auch die Safes in Bild-, Video- oder Exe-Dateien verstecken.

Die Bedienung läuft durchgehend simpel und einleuchtend, lässt sich durch Shortcuts und viele Einstellungen sogar noch besser an den Benutzer anpassen. In den Einstellungen finden sich auch Menüs zum Managen von Public Keys und Smart Cards, richtig eingerichtet kann man also auch damit hantieren.

Also ich bin mit ArchiCrypt Live 6 durchaus zufrieden und kann es weiterempfehlen. Aus diesem Grund werden auch von diesem Programm 3 Lizenzen im Weihnachtsgewinnspiel zu gewinnen sein.
Bis dahin!