Wer kennt ihn nicht?
Stefan Raab natürlich, der Typ mit der großen Klappe.
Diese beweißt er vor allem in seiner Serie „Raab in Gefahr„, in der er verschiedenste Berufe, Sportarten und Tätigkeiten durchprobiert um sein Leben, das der Zuschauer und sicher auch etwas der Beteiligten zu ‚bereichern‘.
Mit Stolz kann ich meine Favoriten präsentieren, die ich durch gucken von Unmengen (etwa 6, 7) an Raab in Gefahr Folgen sorgfältig ausgewählt habe:

Stefan bei McDrive
Stefan und die Flugbegleitung
Stefan beim Securitytraining

Aber die absolute Krönung ist ja dann, wenn dieser Herr mal nicht seiner Folge Herr werden kann sondern recht klein beigeben muss, dazu 2 absolute Klassiker:

Stefan und Karate


Stefan und Kunstflug

Ich hatte heute eine Computerzeitschrift von 2004 in der Hand und konnte einfach nicht widerstehen auf den letzten Seiten nach den Hardwarepreisen zu gucken.
Ich staunte nicht schlecht; obwohl 2004 kaum vorbei ist hat sich doch schon einiges geändert 😉

Die größte, dort gelistete, externe Festplatte war 300GB groß und kostete auch knapp über 300€.

Schon interessant das mit den heutigen Standards von externen SATA2 Platten mit 1000GB für 82€, 1500GB für 134€ oder auch 2000GB für 170€ zu vergleichen.
Schaut man wiederum auf die Preisentwicklung von z.B. der 2000GB Festplatte LaCie Desktop Hard Drive 2000GB, die in 5 Monaten 20% günstiger geworden ist, dann können wir dieses unglaubliche Datenvolumen in einem Jahr ebenfalls für 100-130€ erwerben.
Für viele stellt sich spätestens hier die Frage wohin das ganze führt, wie die Datenspeicherung in 10 Jahren aussehen wird. In einem älteren Artikel von 2006 stand folgende Passage:

Die Entwicklung der Festplatten in den letzten Jahren hat wohl kaum jemand in dieser Form voraussehen können. Seit der Vorstellung der ersten Festplatte im Jahre 1956 hat sich die Performance um das Zehntausendfache und die Kapazität um den Faktor 100.000 erhöht.

Da sich das Speichervolumen alle 18 Monate verdoppelt könnte man diesen Vergleich umschreiben und den Faktor auf 200.000 seit 1956 erhöhen.
Doch wann wird der exponentielle Anstieg unmöglich werden, wann stellen sich die natürlichen Grenzen von Band-, Disk- und optischen Speichermedien in unseren Weg und vor allem, wie wird es dann weitergehen?
Ein Storage Strategist definierte 2004 in einem Artikel diese Grenzen recht verständlich:

Eines Tages werden wir uns mit des Phänomen des superparamagnetischen Effekts auseinandersetzen müssen, der dadurch entsteht, dass die Bits so nahe beieinander liegen, dass nicht länger zwischen ihnen unterschieden werden kann.

Bis jetzt wurde die Grenze ohne jegliche Probleme umgangen und es sieht so aus als wenn kein Ende in Sicht ist.
Eine Mögliche Richtung nach Flashspeicher, der sich mittlerweile durchgesetzt hat, wird wahrscheinlich die holografische Speicherung sein. Mit dieser Technik ist es möglich mithilfe von Licht Informationen in einem Medium zu speichern. Diese ermöglichen eine Informationsdichte, die bisher ungeschlagen ist. Bei dreidimensionalen Speichermedien wie z.B. Würfeln wäre dann das beschreiben des kompletten Volumens möglich, nicht nur der Oberfläche, wie bei herkömmlichen Diskspeichermedien.

Ein „Speicherwürfel“ mit 1cm Kantenlänge, kleiner als ein klassischer Spielwürfel (1,6cm Kantenlänge), könnte ein Speichervolumen von bis zu 493 Millionen Terabyte bzw. 493 Milliarden Megabyte besitzen. Diese Speicherdichte wäre in der Praxis um Größenordnungen niedriger, da noch Bits für Fehlerkorrektur benötigt werden und die Mangelhaftigkeit des optischen Systems ausgeglichen werden muss.

Man stelle sich aber nur die Möglichkeiten vor, die sich durch einen Durchbruch dieser Speichertechnik ergeben würde.

So und späätestens jetzt sollte sich jeder fragen, ob und vor allem wofür wir diesen Speicher benötigen? Werden wir später wirklich bis zu 400 Exabyte Datenspeicher gebrauchen?
Naja, das werde ich in einem Post um 2012-2030 wohl berichten können. 😉

Auf bald.

Letzte Woche fand ich auf mein Wegen durch das Netz ein interessantes Thema:
Photoshop Retouching
Wie oft lächeln einem Frauen aus Zeitschriften und Magazinen entgegen, wunderhübsch sind sie alle.
Doch was wir auf den Covern sehen können sind nie* die Personen, die einst dafür fotografiert wurden.

„Beauty is a product of photoshop“:
Photoshop Retouching Beispiel 1
Photoshop Retouching Beispiel 2
Photoshop Retouching Beispiel 3
Jetzt schaut in die Magazine und versucht diese Schicht in Gedanken zu entfernen, die dort virtuell aufgetragen wird. Wollen wir uns das überhaupt vorstellen? Manchmal ist ein Schwindel eben doch besser als die Wahrheit.
Absolute Schönheit ist eben mittlerweile zu einem Status geworden den man oft nur noch mit dieser Hilfe erreicht. Mit hübschen und glücklichen Menschen lässt sich eben kein Geld verdienen…

* Kann mir zumindest nicht vorstellen, dass es Zeitschriften gibt, die ihre Models ohne jegliche digitale Bearbeitung abdrucken.

Wollte nur das Wochenende nicht ohne Post verstreichen lassen 😉

Ich möchte vor diesem Post etwas klarstellen: Ich bin kein Fan dieser „Sportart“ und verfolge daher auch keinerlei Events dieser Richtung.

Ich habe vorhin die YouTube Videosuche meines Blogs mit dem Suchbegriff „Edge“ getestet. Eigentlich wollte ich auf Videos von „Mirrors Edge“ (PC-Game) stoßen, sah statt dessen aber Wrestling Videos in der Liste. Die Youtube Videosuche funktionierte aber ich driftete in Gedanken Richtung Wrestling, welch riesen Hype, vorrangig in Amerika, darum gemacht wird und wie gut es sich doch verkauft, obwohl es doch nur eine Riesenschummelei ist.

Oder?
Sicher ist zwar, dass ein Großteil der Show harmloser ist als dort dargestellt (das erkennt aber jeder mit einem IQ über 20, dass Schläge dieser Art nicht so ablaufen würden wie dort gezeigt) aber was ist mit Szenen, in denen Wrestler im Ring bluten, wie >HIER< (zu sehen ab 2:28min) oder >HIER< (gleich ab Anfang zu sehen); kann dieses Blut gefaket sein? Wie gesagt, ich wusste es nicht und der Gedanke „Na klar ist das Fake, niemals tun die sich wirklich weh“ war mir, wie so oft, einfach nicht überzeugend genug.

Also habe ich Youtube weiter befragt und einige sehr erstaunliche Videos über die Aufmachung von der Sportart Wrestling gefunden. Diese Videos haben mich zum Teil sehr beeindruckt weil erst hier klar wird, was für eine schauspielerische Leistung dahinter steckt, dass bei jedem Schritt und jedem Move sehr viel Vorsicht und Perfektion mit drin steckt. Und die beste Dokumentation über die „Secrets of Wrestling“ möchte ich euch nicht vorenthalten!
Wer bereits Ausschnitte und Szenen von Wrestling guckt kann gerne direkt in die Auflösung aller Geheimnisse einsteigen. Wer Wrestling noch nie so richtig gesehen hat, schaut sich am besten einfach ein paar beliebige Video auf Youtube an, „Smackdown“ oder „WWE“ sind gute Suchbegriffe. Schließlich schaut man auch keine Outtakes ohne den Originalfilm zu kennen.

Hier nun also „Wrestling Secrets Exposed“:
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Teil 5


Und die Spitze des Fakes und der Perfektion: das Blut des Wrestlings:
The secret behind blood in pro wrestling (<- auch erwähnt in der oben verlinkten Dokumentation in Teil 4 oder 5)

Ich habe mir die Dokumentation noch nicht komplett angesehen, werde ich aus Jux aber bestimmt noch machen. Schon der erste Teil, der die Grundlagen der 5 wichtigsten Wrestling Moves zeigt, ist schon sehr interessant gewesen. Zu sehen, wie viel Details ein Wrestler pro Sekunde beachten muss, um seinen „Partner“ nicht lebensgefährlich zu verletzen, denn nirgendwo ist es wohl so einfach wie bei Stunts im Wrestling.

Obwohl es ein ziemlich sinnloser Sport ist, die Performance der Darsteller stimmt! 🙂

Wie man allerdings so etwas faked, habe ich noch nicht herausgefunden, trotz aller Medien:
Hmm, aua…. Ideen bitte in den Kommentarbereich 😛

Bis später