Ich las gerade auf http://grundlagen-computer.de in einem Artikel über RAM-Grundlagen folgenden Satz:

Ein 1 GB DDR2-RAM-Baustein kostet ca. 40€. (Stand August 2007)

Da musste ich doch schon etwas grinsen. Es ist immer wieder erstaunlich wie schnell Preise in der Techniksparte verfallen.
Derzeit kostet 1GB DDR2-RAM zwischen 8,80€ und 10€, je nachdem ob man sich für NoName RAM oder einem guten Kingston Speicherbaustein entscheidet. Vor einem Monat, am 8.1.09, sah das Ganze sogar noch extremer aus. Die Preise der oben genannten RAM Module betrugen nur 6,40€ und 7,70€.
Wenn man die heutigen Preise begutachtet macht das immerhin einen Preisverfall von 76,5% (von dem Mittelwert 9,40€ ausgegangen).
Verteilt auf den Zeitraum von 19 Monaten macht das einen Preisverfall von 4%p.m.
Da bleibt ein Produkt nicht mehr lange finanzierbar, wenn sich der Verkauf nach 1, 2 Jahren schon nicht mehr rentiert. Kein Wunder, dass unsere Speichermodulproduzenten Insolvenz anmelden.

Wie oft ist man im Internet auf der Suche? Milliarden an Internetseiten, Google gibt Hunderttausende an Treffern an, oft sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.
Bei der Suche nach technischen Themen gibt es gewisse Linkfarms, die doch sehr brauchbar sein können.
Ich möchte mal eben auf Querverweis.net verweisen. Wie ein großer Wegweiser des Underground Internets.
Wenn man hier seine Rubrik nicht findet, weiß ich auch nicht.
Die meisten dort verlinkten Seiten führen zu Portalen die ihren Dienst ohne jegliche Anmeldung anbieten. Man ist also selten gezwungen, seine Zeit irgendwo mit Anmeldungen zu vergeuden.

Ich übernehme natürlich keinerlei Verantwortung, Haftung oder Ähnliches für den Inhalt und die Verlinkungen dieser Seite. Ich selber nutze die dort verlinkten Dienstleistungen nicht, möchte auch niemanden dazu bewegen. Es dient rein der Information.

Okay, ich sprudel fast vor Begeisterung über die Neuigkeiten, die ich gerade hier Stück für Stück zusammentrage.

Es begann mit dem Winfuture Eintrag, dass Mozilla Details über die neuen Features in Firefox 3.2 angekündigt hat.
Die Version 3.2, die bereits in Beta-Form auf den Mozilla Servern verfügbar ist, bietet meiner Meinung nach bahnbrechende Neuerungen:

Die Firefoxerweiterung Prism findet nun den offiziellen Einzug in den Browser, als ein fester Bestandteil. Ich nutze diese Erweiterung täglich und finde es daher absolut grandios. Prism kann ganze Webseitenauftritte in lokale, eigenständige „Programme“ (Software as a Service Prinzip) umwandeln. Ich habe zum Beispiel Google Mail mit Prism in ein eigenständiges Programm verwandelt. Verschiedenste Vorteile zeigen, dass es durchaus sinnvoll ist: die Webapplikationen sind nach der Konvertierung unabhängig vom Browser, haben ein eigenes Taskleistenfenster, speichern keine Daten, keine Cookies, keine Chronik (sind also sehr viel sicherer), man kann den Browser schließen und trotzdem sind sie noch offen, all das kann die alltägliche Nutzung vereinfachen. Ich habe mit neben Google Mail auch Google Kalender, Google Notizen, Meebo Chat und die Berliner Sparkassen-Finanzverwaltung zu eigenständigen Programmen konvertieren lassen.

Das Aussehen des Browsers wird sich jetzt zu bestimmten Teilen selbst definieren lassen. Für kleinere Anpassungen ist es dann nicht mehr notwendig, nach dem passenden Theme zu suchen.

Die wohl beste Neuerung stellt allerdings die Integration des vorgestern offiziell gestarteten Ubiquity in Firefox dar. Dieses Add-On, welches derzeit in der Beta 0.15 verfügbar ist, wird wahrscheinlich die Benutzung des Browsers grundlegend ändern und vereinfachen.
Wie das aussieht könnt ihr euch ja mal anschauen:

Gerade das Ende des Videos besagt, dass das Informationen sammeln und veröffentlichen sehr viel einfacher wird, da man viel schneller an Informationen gelangt und sie schnell verarbeiten kann. Für Blogger und Publisher jeglicher Art wäre das ein Traum, gefundene Informationen binnen Sekunden mit vielen Nebeninformationen abzuschicken, ob nun per Mail oder per Postblog.
Wenn ich daran denke, dass ich in den letzten 30 Minuten Google, Youtube und andere Dienste mit dem Begriff Ubiquity gequält habe und jetzt dabei bin alles irgendwie zusammenzutragen und zusammenzukopieren kann ich mir gut vorstellen, dass diese Erfindung mir dabei helfen kann.
Es gibt von Mozilla auch schon ein Ubiquity Programming Tutorial, in dem man viel über das Programmieren der Funktionen lesen kann. Die meisten werden aber vorprogrammierte Codes benutzen wollen, dafür gibt es das Ubiquity Usage Tutorial mit den ersten wichtigen Schritten und die Mozilla Codesammlung.
Es sind auf jeden Fall schon ein paar Befehle vorprogrammiert:

  • email nachricht to empfänger – verschickt eine Email an den Empfänger
  • map adresse – erzeugt für die Adresse ein Link auf Google Maps das ggf. noch angepasst werden kann.
  • translate text from ausgangssprache to zielsprache – übersetzt den Text
  • add-to-calendar datum – fügt dem Google Calendar einen Eintrag hinzu
  • und viele mehr; mit help bekommt man die vollständige Liste angezeigt

Die größte Informationsquelle sowohl was Firefox 3.2 als auch Ubiquity angeht ist wohl immernoch: Google!

Nachdem ich mir das Video aus meinem eigenen Blogeintrag „Tagesschau auf Schwäbisch“ einige Male reingezogen habe, habe ich einfach mal auf Youtube nach anderen schwäbischen Synchronisationen gesucht.
Youtube Suche nach „schwäbisch“ sortiert nach Anzahl der Aufrufe
Was sich dort auf den ersten Seite finden lässt hilft den Glückshormonen auf jeden Fall auf die Sprünge, lachen bis der Arzt kommt ist nämlich angesagt.

Ein Beispiel: Stirb Langsam 4.0 (besser man kennt den Film im Original, macht es noch lustiger)

Aber nicht jeder erfreut sich an diesen Videos, die Filmbranche hat daran sicher gar keine Freude. Hier eine Nachrichtensendung über die schwäbischen YouTube Videos.

Regt das nicht zum Nachdenken an? Ich denke Nein; Pech gehabt! 😛
Ab zu YouTube, Videos gucken!

Nach gegenwertig 7 Monaten an einem festen Arbeitsplatz lebt man sich ja so langsam ein. Der Arbeitscomputer wird wie ein Zweitrechner und ist damit auch sehr schnell mit vielen privaten Dingen zugekleistert. Oft vermisst man dann zu Hause an seinem privaten PC die Daten, die man am Arbeitsrechner gespeichert hat. Zum Beispiel: Lesezeichen (Favouriten) des Browsers.

Auf Arbeit ein Lesezeichen erstellt, zu Hause ist es logischerweise dann weg.
Man könnte sich natürlich eine Mail mit dem Link nach Hause schicken aber eine elegante und bequeme Lösung ist das natürlich nicht.

Lösung: entweder eine Lesezeichensynchronisation oder einfach seine Lesezeichen online halten.
Erstere Lösung ist nicht so unkompliziert, deshalb gehe ich darauf jetzt nicht näher ein.

Delicious.com oder auch delicio.us oder auch del.icio.us bietet die ideale Plattform um seine Lesezeichen zentral im Internet zu speichern und von überall nutzen zu können.
Perfekt ergänzt wird das durch das Add-On, welches eine schöne Integration in den Browser erlaubt. Von hier lassen sich alle Lesezeichen, alle Kategorien und Funktionen leicht steuern, auch ohne die Delicious Homepage zu besuchen. –>

Ein Import der bereits vorhandenen Lesezeichen funktioniert natürlich, das kann viel Zeit sparen.

So lassen sich alle Lesezeichen von Arbeit und von zu Hause hinzufügen, verwalten, und aufrufen, kostenlos, einfach, schnell.

Ich kenne den Dienst noch von früher, heute habe ich ihn zur Abwechslung auch mal genutzt: das Erstellen eines Systemprofils mit Sysprofile.de.

Das Endergebnis stellt eine Seite dar, auf der das eigene System bis ins kleinste Detail gelistet und gestaltet ist, mit etwas Arbeit auch mit Bildern der einzelnen Komponenten versehen.
Hier wäre zum Beispiel mein System:

Obwohl ich alle Werte und Details einzeln von Hand eingegeben habe, hat das Erstellen dieses Profils nicht mehr als eine Stunde gekostet.
Wenn man diese Werte mit den Programmen CPU-Z und GPU-Z einfach auslesen und automatisch eintragen lässt, ist das Profil bestimmt schon nach 15 Minuten fertig.
Dann kann man sich noch ein hübsches Layout aus einer Sammlung von mindestens 20 Gestaltungsmöglichkeiten auswählen und damit beginnen, das Systemprofil überall zu verbreiten.

Der Dienst ist selbstversändlich kostenlos und bietet dafür schnelle und einfache Bedienung.

Unter Freunden, die technikversiert sind, kommt so etwas sicher gut an 🙂

Nach langer Zeit ohne Posts, meine kränkelnde Phase ist nun vorbei, habe ich wieder eine kleine Perle der Unterhaltung:

Jamie Hyneman und Adam Savage sind die MythBusters!
Seit 2003 kümmern sich die 2 Spezialeffekte-Experten darum moderne Mythen, Legenden und Sprichwörter auf ihren Wahrheitsgehalt zu testen. Dabei scheuen sie keine Mühen, Kosten und erst recht keinen Körpereinsatz. Sie haben ein ungeheures Wissen und technisch-handwerkliche Fähigkeiten so dass keine Folge ohne selbst gebaute Roboter, Schussanlagen oder Fernsteuerungen vergeht.
Genauso selten fehlt es an Explosionen, Elementarschäden oder anderen atemberaubenden Bildern. Keine Folge vergeht ohne diese spektakulären Szenen, die den Experimentverlauf nicht nur interessant sondern auch unglaublich spannend machen.

Seit der 2. Staffel (Ende 2008 war fast die komplette 6. Staffel ausgestrahlt) wird das Team durch Kari Byron, Grant Imahara und Salvatore „Tory“ Belleci ergänzt, welche ab Staffel 3 auch offiziell als gleichwertige Mythbuster in jeder Sendung vorkommen.

Dieses Team stellt, mittlerweile sehr erfolgreich, moderne Mythen auf die Probe, hier eine Liste der Episoden und welche Mythen getestet werden (eine Art verbale Kostprobe in Englisch).

Ich kann jedem empfehlen sich die deutschen Staffeln von Mythbusters zu kaufen, auszuleihen oder irgendwie anders zu besorgen, es lohnt sich auf jeden Fall!

Nicht im Fernsehen erscheint unter Anderem folgende Stahlkonstruktion von Jamie und Adam:
Mona Lisa in 80 Millisekunden malen

Die Sendung ist nicht nur lehrreich, da viele chemische, physikalische und technische Details erklärt werden, sie werden auch ständig scherzhaft verdeutlicht:
Helium vs. Hexafluorid

Nebenbei bemerkt: das Hexafluorid ist tatsächlich ein interessantes Gas!