Google’s 6-Schritt Privatsphäre-Check

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Privatsphäre trotz Google?

Google sammelt viele Daten und „gefährdet“ damit eure Privatsphäre. Klar, das weiß mittlerweile jeder. Wer damit nicht so einverstanden ist, kann jedoch in einem recht übersichtlich gestalteten Prozess die Datensammelwut kontrollieren und reduzieren. Mit dem Google Privatsphärecheck könnt ihr in 6 Schritten die Informationssammlung unterschiedlicher Dienste und Bereiche von Google anpassen. Ich gebe mit den Screenshots nur kurze Eindrücke, die meisten Punkte sind selbsterklärend und müssen einfach durchgeklickt werden. Ausnahme Schritt 6, Werbung, da gibt es mehr zu beachten. Oftmals sind auch Beschreibungen und Hilfeartikel zu den Optionen verfügbar – es lohnt sich, hier reinzuschauen.

1 – Google+

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2 – Telefonnummer-Kontakt

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3 – Youtube

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4 – Fotos

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5 – Google Produkte

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Standortverlauf:
Es ist schon spannend, was Google alles über die Fortbewegung der eigenen Person weiß (sicherlich hauptsächlich bei Android Nutzern). Der Standortverlauf zeigt, wo man war und vor allem wie man unterwegs war. Im Detail.
google-datenschutz-privatsphaere-check-step-5-google-dienste-standorttrackingStandortverlauf mit dem Handy löschen:
Wie in diesem Hilfeartikel beschrieben, löscht ihr die Locationhistory am einfachsten über ein Android Gerät, welches mit eurem Google Konto verbunden ist. Wobei einfach relativ ist, denn die Option ist tief vergraben; bei mir war es: Android Einstellungen -> Standort -> Google-Standortverlauf -> Aktivitäten verwalten -> [3-Menü-Punkte] -> Einstellungen -> Standortverlauf löschen

6 – Werbung

Kommen wir zum Hauptgeschäfts von Google – Werbung. Hier gibt es viel zu tun.
Zuerst folgt ihr dem Link des Textes, um eure Einstellungen für Werbung im eingeloggten Zustand zu verändern. Etwas weiter unten auf dieser Seite ist der Link zu dem Bereich, in dem Einstellungen für Werbung im ausgeloggten Zustand eingestellt werden können. Hier geht es jeweils um interessenbezogene Werbung, also Werbung angepasst auf eure Surf-, Nutzungs- und Einkaufsgewohnheiten.

Außerdem bietet Google ein (mini 2,4KB großes) Browser-Plugin für Chrome und Firefox an, welches den hauseigenen Werbedienst DoubleClick und somit auch interessenbasierte Werbung dauerhaft deaktiviert. Ob das trotz Deaktivierung im Google Privacycheck noch nötig ist, weiß ich nicht, aber es tut ja nicht weh.

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Der nächste Schritt ist ebenfalls besonders wichtig: Ein Link in den Hilfeseiten von Google verweist auf das Angebot „Your Online Choices“ der gemeinnützigen Vereinigung European Interactive Digital Advertising Alliance (EDAA). Diese kooperieren mit über 100 werbetreibenden Unternehmen für eine bessere Transparenz und Kontrolle des Online Behavioural Advertising, also der nutzungsbasierten Online-Werbung. Auf der Unterseite „Präferenzmanagement“ können die Werbeeinstellungen jedes einzelnen Anbieters verändert werden.
Aufgrund der Art, wie die Einstellungen übernommen werden, müssen die folgenden Schritte mit jedem Gerät UND jedem Browser darauf ausgeführt werden: Zuerst auf den Button „Bei allen Anbietern deaktivieren“ klicken, halbe Minute warten bis alle Anbieter geladen wurden, „Erneuter Verbindungsversuch“, halbe Minute warten, das ganze mehrfach nacheinander. Dadurch sollten am Ende alle Anbieter rot deaktiviert sein, ohne Verbindungsfehler.

Außerdem empfiehlt es sich, folgendes Browser-Plugin zu installieren. Dies sichert die getätigten Einstellungen auf Dauer, indem es die Einstellungs-Cookies schützt.
Wie gesagt: Den Prozess inklusive Plugin für jedes Gerät und wiederum für jeden Browser ausführen.

Fertig!

Nun sollten die Google Dienste besser auf eure Bedürfnisse und sicherer bezogen auf eure Privatsphäre angepasst sein.
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